BMW i4 soll erstes E-Auto der M-Serie werden

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Symbolbild | Gabriel Nica / Shutterstock.com

Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 2 min

BMW hat einem Medienbericht zufolge mit der Arbeit an seinem ersten rein elektrischen Auto der M-Performance-Reihe begonnen, sagte Markus Flasch, der CEO von BMW M, im Gespräch mit australischen Journalisten anlässlich der Enthüllung der neuen M3-Limousine und des neuen M4-Coupés.

Das erste M-Produkt aus dem wachsenden Elektroauto-Sortiment von BMW wird demnach eine Version des i4 sein, welcher erstmals im März 2020 als Konzeptfahrzeug vorgestellt wurde: „Nächstes Jahr werden wir das erste batterieelektrische M-Auto im Leistungssegment auf Basis des i4 auf den Markt bringen“, erklärte Flasch. Außerdem arbeite BMW für seine M-Serie auch an Hybridautos. Es sei allerdings „noch zu früh, um bekannt zu geben, welche es sein werden“, so Flasch.

Schon Leistung des i4-Konzepts von 390 kW (530 PS) und die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in gut vier Sekunden schienen zunächst darauf ausgelegt zu sein, Kunden des M3 und M4 auf sich aufmerksam zu machen, welche in einem ganz ähnlichen Leistungsspektrum liegen. Es seien allerdings noch einige technologische Herausforderungen zu bewältigen, damit der i4 auch die Erwartungen von BMW-M erfüllen kann – etwa in Sachen Batterietechnologie, die erforderlich ist, um die Strapazen eines BMW-Sportwagens aushalten zu können.

Bei der ganzen Technik rund um die Batterie brauchen wir noch einige Zeit, bis die Technologie in unserem Sinne bereit ist und sie mit einem vorhandenen Hochleistungsauto wie einem M3 oder M4 vergleichbar sein kann“, sagte Flasch. „Das wird noch einige Zeit dauern, aber wir arbeiten daran.“ Denn es gehe nicht nur um Leistung allein, sondern auch um Lenkung und Querdynamik, oder den Sound. BMW wolle auch mit dem i4 das „M-spezifische Gefühl erzeugen“. Die größte Frage dabei sei, „wie man mit dem Gewicht eines Batterie-Elektroautos umgeht und trotzdem M-spezifische Dynamik“ erreicht. Der gut 80 kWh fassende Akku des i4 wiegt immerhin gut 550 Kilogramm.

Eine Konkurrenzsituation zwischen einem M-gepimpten i4 und den vergleichbaren Verbrennern M3 und M4 schließt Flasch aus, schon allein der unterschiedlichen Antriebsphilosophien wegen. Das Elektromodell sieht der M-CEO auf der BMW-Leistungsleiter eine Sprosse unterhalb den Vollblut-M-Fahrzeugen.

Quelle: CarAdvice – BMW M boss confirms first electric M car won’t threaten M3, yet

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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