Batterien im Second-Life bringen Schnellladesäulen in abgelegene Gebiete

Batterien im Second-Life bringen Schnellladesäulen in abgelegene Gebiete
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Connected Energy Limited

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 1 min

Der Autohersteller Renault und das britische Unternehmen Connected Energy haben in Deutschland und Belgien zwei erste Schnellladestationen eröffnet, bei denen gebrauchte Batterien aus Renault-Elektroautos im Second Life als stationäres Speichersystem dienen. Das von Connected Energy entwickelte, E-STOR genannte System ermöglicht es, Ladeservices auch an jenen Orten anzubieten, wo der Aufbau eines Hochleistungsanschlusses zum Stromnetz sehr teuer wäre. Ökonomisch und einfach zu installieren soll das E-STOR-Konzept zum Aufbau eines flächendeckenden Netzes an Schnellladestationen in Europa beitragen.

Bei dem System werden die stationären Batterien bei geringer Leistung aufgeladen. Die darin gespeicherte Energie kann dann mit hoher Leistung zum Laden eines Elektroautos freigegeben werden.

Batterien in Elektroautos haben in der Regel eine Lebensdauer von acht bis zehn Jahren. Von einem Verschleiß sprechen die meisten Hersteller dann, wenn die noch vorhandene Kapazität eines Akkus unter 70 bis 75 Prozent seiner Ursprungskapazität gefallen ist. Allerdings haben sie selbst dann noch signifikante Kapazitäten für den weiteren Einsatz in stationären Anwendungen – und verlängern damit ihre Lebensdauer vor dem Recycling.

Quelle: Renault – Electric vehicle charging on highways with second-life batteries

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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