Xpeng P7 auf dem Hockenheimring am effizientesten

Xpeng P7 auf dem Hockenheimring am effizientesten
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Christoph Göckel / Xpeng

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Zum ersten Mal überhaupt ist die junge chinesische Marke Xpeng bei der ADAC e-Competition an den Start gegangen – und direkt bei der Premiere auf dem Hockenheimring hat sie sich mit dem Xpeng P7 Long Range den Gesamtsieg gesichert. In den vorgegebenen 18 Stunden absolvierte das Team die meisten Runden und Kilometer inklusive Ladezeiten. Am Steuer saß dabei neben den Xpeng-Verantwortlichen für Presse und Marketing, Bernhard Voß und Gordon Krug, auch unser EAN-Redakteur Daniel Krenzer.

Die innerhalb des e4-Testivals ausgetragene ADAC e-Competition ist eine besondere Bewährungsprobe für Elektroautos: In vier von der Batteriekapazität abhängigen Klassen treten verschiedene vollelektrische Serienfahrzeuge gegeneinander an. Es geht nicht nur um Geschwindigkeit, sondern um die perfekte Balance zwischen Ladezeiten und Fahrverhalten. Wer innerhalb der Wettbewerbszeit die meisten Runden auf der Grand-Prix-Strecke des Hockenheimrings absolviert, geht am Ende als Sieger vom Kurs. Und genau das gelang in diesem Jahr dem Xpeng P7 mit der Startnummer 19.

Christoph Göckel

Die knapp 4,90 Meter lange Sportlimousine drehte insgesamt 216 Runden auf dem Hockenheimring. Spannend blieb das Rennen dabei bis in die letzte Runde: Erst kurz vor Ziel überholte das Team Xpeng Deutschland mit Schlussfahrer Gordon Krug den ebenfalls in der gleichen Runde fahrenden direkten Wettbewerber im Kia EV6 – wohl auch, weil die Reserve an elektrischer Energie noch etwas höher war. Damit holte das Team nicht nur den Sieg in der Klasse C, in der Elektroautos mit einem netto maximal 97 kWh großen Akkus antreten. Auch in der Gesamtwertung rangiert die chinesische Marke an der Spitze. Das zweitplatzierte Team war nur 6,8 Sekunden langsamer. Platz drei und vier wiederum lagen nur eine Runde zurück. Auch Platz drei ging mit einem EV3 an einen Kia. Die auf dem Papier angesichts der Fahrzeugdaten eigentlich zu den Favoriten zählenden Tesla Model 3 mussten sich allesamt dahinter einreihen.

Gemütlich auf der Gerade, am Limit in den Kurven

Sowohl für Xpeng als auch für unseren Redakteur war es somit eine mehr als gelungene Premiere auf dem Rundkurs, auf dem bereits viele Formel-1-Rennen und weitere hochklassige Motorsportveranstaltungen stattgefunden haben. „Besonders herausfordernd war es für mich, dass es bei meinem ersten Einsatz bereits dunkel war“, berichtet Krenzer. Doch nach zwei, drei Runden sei es überhaupt kein Problem mehr gewesen, dennoch die ideale Fahrlinie zu finden. „Da hat es sich gelohnt, dass ich in den vergangenen Tagen noch ein bisschen ein Autorennspiel auf dem Laptop gespielt habe“, sagte Krenzer und lachte. Während sich die Geraden bei im Sinne des Verbrauchs nicht allzu hohen Geschwindigkeiten mitunter sehr lange anfühlten, ging es in den Kurven ordentlich zur Sache. „Es geht schon darum, da möglichst viel Schwung mitzunehmen und nicht allzu viel langsamer zu werden. Da drückt es einen als Fahrer schon teils ganz ordentlich“, gewährte unser Redakteur einen kleinen Einblick.

„Die ADAC 24h e-Competition ist einer der größten und wichtigsten Vergleichstests für vollelektrische Serienfahrzeuge. Ich gratuliere Daniel Krenzer und meinen Kollegen zu diesem famosen Erfolg. Eine tolle Teamleistung, bei der am Ende die bessere Strategie des Energiemanagements den Ausschlag für den Sieg gab. Das Ergebnis belegt, wie effizient und leistungsfähig unsere Xpeng-Modelle sind. Autofahrer können auf unsere Elektromobilitäts-Expertise vertrauen – auf der Kurz- aber insbesondere auch auf der Langstrecke“, erklärt Markus Schrick, Geschäftsführer der Xpeng Motors (Deutschland) GmbH.

Alle Ergebnisse gibt es auf der Homepage des Veranstalters nachzulesen: 24ecompetition.com

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