Aachen bestellt 27 Elektrobusse eCitaro von Mercedes-Benz

Aachen bestellt 27 Elektrobusse eCitaro von Mercedes-Benz
Copyright ©

Daimler

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Mercedes-Benz hat erneut einen Großauftrag für den eCitaro erhalten: Das Aachener Verkehrsunternehmen ASEAG bestellt bis zu 27 Einheiten des vollelektrisch angetriebenen und lokal emissionsfreien Niederflur-Stadtbusses. Die ersten sieben eCitaro wurden bereits an die ASEAG übergeben.

„Wir sind stolz, eine sehr bewährte und vertrauensvolle Partnerschaft mit der ASEAG fortsetzen und auf dem Weg zur Elektromobilität begleiten zu können. Die ASEAG wird die Elektromobilität schrittweise weiter ausbauen und dabei auch bei vollelektrisch angetriebenen Omnibussen auf Mercedes Benz setzen.“ – Rüdiger Kappel, Leiter Vertrieb Mercedes-Benz Omnibusse Deutschland

Die eCitaro in zweitüriger Ausführung erhalten die Maximalausstattung mit zwölf Hochvolt-Batteriebaugruppen. Daraus resultiert eine Gesamtkapazität des Akkus von 292 kWh. Beachtung verdient die umfangreiche Sicherheitstechnik: Die Stadtbusse werden sowohl mit dem aktiven Bremsassistenten Preventive Brake Assist als auch mit dem Abbiegeassistenten Sideguard Assist ausgerüstet. Diese Assistenzsysteme unterstützen die Busfahrer und schützen vor allem schwächere Verkehrsteilnehmer.

Im Fahrgastraum der Stadtbusse fallen die signalroten Haltestangen ins Auge. Die Passagiere nehmen auf der Bestuhlung City Star Function Platz und erhalten Informationen über einen TFT-Bildschirm im Format 29 Zoll.

ASEAG: Omnibuslinien überschreiten Ländergrenzen

Die ASEAG – Aachener Straßenbahn- und Energieversorgungs- AG – betreibt als reiner Omnibusbetrieb 101 Buslinien und befördert im Jahr rund 71 Millionen Fahrgäste. Aufgrund der Lage im Dreiländereck Deutschland, Belgien und Niederlande sind mehrere Linien grenzüberschreitend angelegt.

Rückgrat des Fuhrparks der 230 eigenen Omnibusse ist der Mercedes-Benz Citaro. Die ASEAG setzt neben dem Citaro als Solo- und Gelenkbus auch sieben vierachsige Großraumbusse des Typs Mercedes-Benz CapaCity ein.

Quelle: Mercedes-Benz – Pressemitteilung vom 29.10.2019

worthy pixel img
Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Ähnliche Artikel

„Electrify the ocean“ – Michael Josts neue Vision

„Electrify the ocean“ – Michael Josts neue Vision

Sebastian Henßler  —  

Ex-VW-Stratege Jost will mit eD-TEC die Meere elektrifizieren – und zeigt, wie nachhaltige Mobilität auch im Luxussegment funktionieren kann.

Chiles Lithiumplan: Mehr Mitsprache, weniger Wasser

Chiles Lithiumplan: Mehr Mitsprache, weniger Wasser

Sebastian Henßler  —  

Vom Vorwurf des grünen Kolonialismus zu Konsultation und Value Sharing: Der Salar de Atacama zeigt, wie Lithiumförderung Umwelt und Gemeinden verbindet.

Förderung gebrauchter E-Autos offenbar vom Tisch

Förderung gebrauchter E-Autos offenbar vom Tisch

Daniel Krenzer  —  

Wer in Deutschland darauf hoffte, nächstes Jahr ein gefördertes, gebrauchtes E-Auto anzuschaffen, dem sei gesagt: Pustekuchen.

Wie Mercedes-Benz Autos nachhaltiger machen will

Wie Mercedes-Benz Autos nachhaltiger machen will

Michael Neißendorfer  —  

Mercedes-Benz hat zur Unterstützung der eigenen Nachhaltigkeitsziele das Technologieprogramm Tomorrow XX gestartet – manches gibt es schon in Serie.

USA: Teslas Absatz fällt im November auf Vierjahrestief

USA: Teslas Absatz fällt im November auf Vierjahrestief

Tobias Stahl  —  

Trotz der Einführung günstigerer Basisvarianten sind die US-Verkäufe von Tesla im November auf den niedrigsten Wert seit fast vier Jahren gefallen.

Porsche in der Krise: Betriebsrat befürchtet massiven Job-Kahlschlag

Porsche in der Krise: Betriebsrat befürchtet massiven Job-Kahlschlag

Daniel Krenzer  —  

Der Betriebsrat warnt vor massivem Jobabbau bei Porsche, während der Automobilhersteller sein Sparprogramm verschärft und die Strategie wankt.