Wrightbus erweitert Angebot mit Elektro-Lkw und -Bussen

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Wrightbus

Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 2 min

Wrightbus, ein nordirischer Hersteller emissionsfreier Busse, hat in Daylesford vier neue batterieelektrische Modelle vorgestellt. Das Unternehmen will damit Verkehrsunternehmen und Speditionen erschwingliche Optionen bieten, um ihre Flotten zu dekarbonisieren. Unter der neuen Marke Rightech bringt Wrightbus zwei Elektro-Lkw-Modelle mit 7,5 Tonnen Gesamtgewicht sowie zwei Elektrobusse mit sechs und neun Metern Länge auf den Markt. Der Verkauf soll in Großbritannien, Irland und auf dem europäischen Festland erfolgen.

Bereits vor der offiziellen Vorstellung sind Bestellungen aus allen Zielmärkten eingegangen. Das Unternehmen setzt bei der Markteinführung auf eine umfassende Service- und Wartungsstrategie. Ein flächendeckendes Netz mobiler Techniker stehe bereit, um eine zuverlässige Betreuung der Elektro-Fahrzeuge sicherzustellen. Zusätzlich werde die bestehende Infrastruktur durch eine Kooperation mit Sapphire erweitert. Dadurch sollen 14 neue regionale Werkstätten im Vereinigten Königreich hinzukommen. In Europa ist die regionale Servicezentrale in Brühl für den technischen Support zuständig. Zudem wurden Absichtserklärungen mit Dienstleistern in Deutschland, Frankreich und den Benelux-Staaten unterzeichnet.

Der Start von Rightech erfolgt in einer Phase starken Wachstums für Wrightbus. Das Unternehmen wurde zuletzt als am schnellsten wachsender Bushersteller Europas ausgezeichnet. Die Belegschaft ist auf 2200 Mitarbeiter:innen angewachsen, während weitere 6600 Arbeitsplätze in der Lieferkette entstanden seien. Neben der Produktion in Nordirland betreibt Wrightbus eine Fertigungsstätte in Malaysia sowie Servicezentren in mehreren Ländern. Grundlage für die neuen Modelle bildet eine strategische Partnerschaft mit zwei chinesischen Herstellern.

Wrightbus-Eigentümer Jo Bamford übernahm Wrightbus 2019 aus der Insolvenz und sieht in Rightech eine Möglichkeit, die Dekarbonisierung im Transportsektor zu beschleunigen. Er betonte, dass die Auswirkungen des Klimawandels schnelles Handeln erfordern. Seine Unternehmen konzentrieren sich auf die Energiewende, sowohl bei der Entwicklung emissionsfreier Fahrzeuge als auch bei der Bereitstellung alternativer Energieträger und Ladeinfrastruktur. Bamford sieht die sofortige Elektrifizierung von Lkw- und Busflotten als Schlüssel zur Reduktion von Emissionen.

CEO Jean-Marc Gales verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Automobilbranche und verweist auf die Pionierrolle des Unternehmens im Bereich emissionsfreier Mobilität. Der Wasserstoff-Doppeldecker von Wrightbus war weltweit der erste seiner Art. Zudem sind 1700 Elektrobusse des Herstellers im Einsatz, die in Großbritannien und Europa täglich Millionen von Kilometern zurücklegen. Die Betriebsverfügbarkeit liegt laut Gales bei über 98 Prozent.

Quelle: Wrightbus – Pressemitteilung per Mail

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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