VW will bei Volumenmarken eine Milliarde Euro einsparen

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Laura Horst
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  —  Lesedauer 2 min

Volkswagen will mit seiner neuen Markengruppen-Struktur, die die Volumenmarken VW Pkw, Seat/Cupra, Škoda und VW Nutzfahrzeuge bündelt, die Produktionskosten senken. Bis zum Jahr 2030 soll eine Milliarde Euro eingespart werden, mehr als die Hälfte davon beim Personal, wie die Automobilwoche in Berufung auf Konzernkreise berichtet.

Laut den Quellen plant Brand-Group-Core-Chef Thomas Schäfer, beim Personal 600 Millionen Euro und in der Fertigung selbst 400 Millionen Euro einzusparen, etwa durch die gemeinsame Nutzung von Plattformen. Die Maßnahmen sind Teil der Performance-Programme der Marken, die deren Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit sichern sollen.

Mit dem Ziel, Abläufe zu vereinfachen und Kosten einzusparen, sind Werke künftig nicht mehr an einzelne Marken gebunden, sondern werden nach einer neuen Struktur regional gemanagt. Dazu hat die Brand Group Core fünf Weltregionen festgelegt: Mitteleuropa mit Deutschland, Iberische Halbinsel, Osteuropa/Indien sowie Nord- und Südamerika.

Regionalchefs sind künftig für die länder- und markenübergreifende Koordination der Planung, Produktsteuerung und Logistik zuständig. Laut Schäfer entstehen dadurch Synergien und Kostenvorteile, die den Kern der Markengruppe stärken sollen. Ausgenommen von der neuen Struktur ist laut den Quellen China. Um den weltweit größten Automarkt China wolle sich der Volkswagen-Konzern selbst kümmern.

Quelle: Automobilwoche – Exklusiv: VW spart bei Volumenmarken eine Milliarde Euro in der Produktion

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