VW: Mehr Reichweite für e-Transporter und e-Caravelle

VW: Mehr Reichweite für e-Transporter und e-Caravelle
Copyright:

Wolfgang Plank | VW e-Caravelle

Laura Horst
Laura Horst
  —  Lesedauer 2 min

Volkswagen Nutzfahrzeuge stattet seinen e-Transporter und den e-Caravelle mit einer größeren Batterie aus, wodurch deren Reichweite um etwa 13 Prozent auf bis zu 380 Kilometer steigt. Zudem ist mit dem neuen Akku eine Ladeleistung von bis zu 125 kW möglich. Die Akkukapazität der beiden vollelektrischen Nutzfahrzeuge steigt von 64 auf rund 70 kWh. Mit dem Batterie-Upgrade verkürzt sich die Ladezeit an einer passenden DC-Ladesäule um etwa zehn Minuten. Um den Akku von 10 auf 80 Prozent zu laden, sind rund 30 Minuten nötig.

Mit kürzeren Ladezeiten und mehr Reichweite will Volkswagen Nutzfahrzeuge gewerblichen Kunden den Umstieg auf eine wirtschaftlichere, CO₂-reduzierte Flotte erleichtern. Beide Elektro-Nutzfahrzeuge werden nicht nur durch den größeren Akku und die verbesserte DC-Ladekurve alltagstauglicher, sondern auch durch den neuen Allradantrieb, der optional erhältlich ist.

Das intelligente 4Motion-Allradsystem kombiniert den bekannten Heckmotor mit einem zusätzlichen Elektromotor an der Vorderachse, die nicht mechanisch miteinander gekoppelt sind. Durch die elektronische Ansteuerung kann das Drehmoment nach Bedarf blitzschnell zwischen Hinter- und Vorderachse verteilt werden.

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Electronic Stability Control (ESC) und der Traktionskontrolle können laut Volkswagen Drehmoment und Bremskraft gezielt eingesetzt werden, um ein Über- oder Untersteuern zu reduzieren, was auf Baustellen, nassen Straßen oder unbefestigten Wegen für eine bessere Traktion sorgt. Das System wird in drei Leistungsstufen angeboten: 100 kW, 160 kW und 210 kW.

Quelle: Busplaner – Volkswagen Nutzfahrzeuge: e-Transporter und e-Caravelle erhalten mehr Reichweite

Worthy not set for this post

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Volkswagen (VW) Elektroautos

VW Zwickau baut Autos jetzt auch wieder auseinander

VW Zwickau baut Autos jetzt auch wieder auseinander

Sebastian Henßler  —  

Zur Förderung der Kreislaufwirtschaft zerlegt VW Autos auf einer industriellen Linie. Ab 2027 sollen dort jährlich 4100 Fahrzeuge demontiert werden.

Audi: Milliardenschwere US-Pläne stehen bereits auf der Kippe

Audi: Milliardenschwere US-Pläne stehen bereits auf der Kippe

Daniel Krenzer  —  

Audis milliardenschwere US-Pläne wackeln: Verbindliche Zusagen fehlen, und die Wahlkampfhilfe für Donald Trump sorgt für massive Kritik.

Erfolg mit Folgen: E-Autos drücken die Marge bei VW

Erfolg mit Folgen: E-Autos drücken die Marge bei VW

Sebastian Henßler  —  

Volkswagen verbucht in neun Monaten 39 Prozent mehr Aufträge für E-Autos. Gleichzeitig fällt das operative Ergebnis auf 0,1 Milliarden Euro zurück.

VW will China-Software in drei Viertel seiner E-Autos

VW will China-Software in drei Viertel seiner E-Autos

Sebastian Henßler  —  

VW-Markenchef Thomas Schäfer will die in China entwickelte Softwarearchitektur CEA für rund drei Viertel der Elektroautos von VW, Škoda und Cupra nutzen.

VW-Jobs: Streit um Transfergesellschaften eskaliert

VW-Jobs: Streit um Transfergesellschaften eskaliert

Daniel Krenzer  —  

VW will bei der AG 12.000 Stellen abbauen und setzt auf Transfergesellschaften. Die IG Metall wehrt sich gegen die Pläne und droht mit Arbeitskampf.

Elektroboom kostet Volkswagen rund eine Milliarde Euro

Elektroboom kostet Volkswagen rund eine Milliarde Euro

Sebastian Henßler  —  

Fast 150.000 Bestellungen für ID.Polo, Škoda Epiq und Cupra Raval: Volkswagen kommt kaum hinterher, doch die elektrischen Kleinwagen belasten die Marge spürbar.

VW-Investitionsplanung verzögert sich bis ins neue Jahr

VW-Investitionsplanung verzögert sich bis ins neue Jahr

Arun Niemann  —  

135 Milliarden Euro stehen bei Volkswagen zur Abstimmung. Doch ungeklärte Werksperspektiven und Sparziele verzögern die Investitionsplanung wohl bis 2027.