VW lässt mit Elektro-Kombi auf sich warten

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Volkswagen AG

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Kombis – mit gut 20 Prozent Marktanteil eine in Deutschland durchaus beliebte Karosserievariante – sucht man unter Elektroautos bislang noch vergeblich. Stattdessen boomt das Segment der SUV, die zwar meist größer als vergleichbare Modelle sind, aber nicht unbedingt auch einen Kofferraum in Kombi-Größe haben. Volkswagen denkt nun immerhin über einen rein elektrischen Kombi nach, wie E-Mobilitäts-Vorstand Thomas Ulbrich im Gespräch mit dem britischen Magazin Autocar verriet.

Allerdings werde dieser frühestens 2022/23 mit der zweiten Welle von rund 15 neuen Modellen auf den Markt kommen, welche die Verkaufszahlen von Elektroautos der MEB-Plattform bis 2028 auf insgesamt bis zu 15 Millionen steigern soll, so Ulbrich. Zuvor priorisiert VW elektrische Schrägheck- und Crossover-Modelle in seiner ID-Familie, wie den Golf-ähnlichen ID.3, den Crossover ID Crozz oder den Kleinbus ID Buzz.

Wir müssen uns bei der ersten Welle der Einführungen auf die Hauptsegmente konzentrieren, aber lassen Sie es mich es so sagen: Ich mag Kombis und ich werde mich daran erinnern“, so Ulbrich. Aber wann genau man mit einem Kombi-Elektroauto rechnen kann, sagte er nicht.

Der ID.3 als erstes Modell der neuen ID-Familie, der in die Fußstapfen von Käfer und Golf treten soll, kann seit einigen Wochen reserviert werden. Das finale Modelldesign wird auf der IAA im Herbst vorgestellt, die Produktion startet Ende des Jahres, ab 2020 wird ausgeliefert.

Auf den Kompaktwagen im Golf-Format folgen die Serienversion ID Crozz sowie des ID Buzz. Auch weitere Konzernmarken wie Audi, Seat und Skoda wollen ab 2020 neue Elektroautos auf der MEB getauften E-Auto-Plattform für Kompaktmodelle vorstellen.

Quellen: Autocar – All-electric VW ID estate on the cards for future launch // Ecomento – VW denkt über elektrischen Kombi nach

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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