VW-Aufsichtsratschef über Elektroauto-Nachteile: „Bis 2020 bekommen wir das hin“

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Michael Neißendorfer
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Volkswagen-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch ist noch nicht überzeugt von einem Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland. In einer ganzen Reihe von Hindernissen sei die nach wie vor zu lückenhafte Ladeinfrastruktur die größte Schwachstelle, sagte der Chefaufseher des zwölf Marken umfassenden Autokonzerns der Deutschen Presse-Agentur.

Das eigentliche Problem ist, dass die Ladeinfrastruktur bisher eher enttäuschend ist“, erklärte Pötsch. Volkswagen will dies gemeinsam mit anderen Herstellern im Projekt Ionity ändern, und installiert in den kommenden Jahren entlang der Autobahnen hunderte neue Schnellladestationen. Denn schnelles Laden sei künftig ein entscheidender Faktor für Besitzer von Elektroautos, ist Pötsch überzeugt: „Am Ende muss man dahin kommen, dass man auch beim Elektroauto sagen kann: Zum Auftanken reicht eine Kaffeepause.

Auch bei der Reichweite müsse deutlich nachgebessert werden: „Wir brauchen Autos, die auf 500 Kilometer und mehr kommen“, sagte der Vorsitzende des VW-Kontrollgremiums und frühere Finanzvorstand. Das schafft momentan nur der US-Hersteller Tesla mit seinen Oberklasse-Elektroautos. Aber auch bei Volkswagen sei man in dieser Frage optimistisch: „Bis 2020 bekommen wir das hin.“

Quelle: Die Welt – VW-Aufsichtsratschef: Ladenetz Hauptproblem für E-Autos

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Michael Neißendorfer

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Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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