Volvo XC40 Recharge P8 AWD ab 62.000 Euro bestellbar

Cover Image for Volvo XC40 Recharge P8 AWD ab 62.000 Euro bestellbar
Copyright ©

Volvo

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Der Volvo XC40 Recharge ist das erste Mitglied der neuen „Recharge“ Familie. Recharge steht hierbei als Oberbegriff für alle aufladbaren Volvo Modelle. Dies beinhaltet sowohl die vollelektrischen Fahrzeuge, als auch jene mit einem Plug-In-Hybrid-Antrieb. Der neue Volvo XC40 Recharge P8 AWD ist ab sofort zu Preisen ab 62.000 Euro in Deutschland bestellbar. Dabei ist das Kompakt-SUV zunächst ausschließlich in der sportlich-eleganten Ausstattungslinie R-Design erhältlich.

Bereits im Januar konnten wir berichten, dass Volvo die Auftragsbücher für den XC40 Recharge P8 AWD in ausgewählten Märkten formell geöffnet hat. Bereits im Vorfeld hatten zehntausende von Verbrauchern großes Interesse an dem vollelektrischen XC40 gezeigt. Kurz nach Start des offiziellen Verkaufs liegen dem Unternehmen mehrere Tausend verbindliche Bestellungen vor. Wie Volvo mitteilt soll die Produktion, als auch die Auslieferung des XC40 Recharge noch in diesem Jahr beginnen.

Der Volvo XC40 Recharge P8 AWD verfügt an jeder Achse über einen Elektromotor, der jeweils 150 kW (204 PS) entwickelt und so zusammen ein Drehmoment von 660 Nm bereitstellt. Durch diese Konstellation lässt sich problemlos ein Allradantrieb verwirklichen. Dank der Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie mit 78 kWh Ladekapazität legt das Kompakt-SUV im WLTP-Zyklus 400 Kilometer zurück. Neigt sich der Akkustand dem Ende entgegen, lässt sich die Batterie an einer Schnellladestation innerhalb von 40 Minuten zu 80 Prozent aufladen (DC-Schnellaufladung mit bis zu 150 kW).

Das Feedback für die ersten Elektroautos von Volvo (der SUV XC40) und Polestar (die Modelle Polestar 1 und Polestar 2) sei „toll. Das Interesse an einem batterieelektrischen Fahrzeug ist groß, ganz anders als noch vor vier, fünf Jahren“, so Thomas Ingenlath, Design-Vorstand von Volvo und Leiter der elektrischen Edel-Tochter Polestar. Der Wille ein E-Auto auszuprobieren ist da“, so der Manager.

Quelle: Volvo – Pressemitteilung vom 02. März 2020

worthy pixel img
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Schreib einen Kommentar und misch dich ein! 🚗⚡👇


Sascha:

Und wieder ein viel teures E-Fahrzeug aus Europa… wenn auch schön.
Warum nur immer so hochpreisig?
Ich fahre Huyndai Ionic und habe mir nun für nächstes Jahr eine Kia E-Niro bestellt.

Gerhard Brenner:

„Wieder so ein irrsinniges SUV“ dem stimme ich voll zu. Ich würde mir aber auch wünschen, dass ihr, wenn ihr schon Reichweite nach WLTP angebt, doch bitte auch Verbrauch pro 100km angebt. Rein rechnerisch wären das 19,5 kWh/100km, was ich bei einem schweren Renn-Panzer nicht glauben kann.

Stromer:

Übermotorisierter B-Segment-SUV mit mäßiger Verarbeitung zum Premium-Preis, und dafür gibt es tausende Vorbestellungen? Wohl eher nur unverbindliche Kaufabsichtserklärungen, von denen 95% storniert werden nachdem nun der Preis kommuniziert wurde.
Fail, Volvo

Autojoe:

Volvo hat nun lange gewartet um ein E-Auto zu präsentieren, leider nicht unbedingt als Alltagsfahrzeug geeignet. Warum können Hyundai/Kia, Renault, BMW so etwas und Volvo scheinbar nicht?

Olaf:

Ein „normaler“ Volvo XC40 kostet UVP 32.950 Euro. Bei dem aufgerufenen Preis (fast 100% Aufschlag!) wird das nix mit dem schnellen Umstieg auf Elektromobilität. Und ich dachte Volvo steht auch für Nachhaltigkeit…

Turbo:

Yepp, Preis und Reichweite sind schwach, auf der Autobahn geht’s nur mit schleichen. Volvo nachsitzen!

Mx5isalwaystheanswer:

Rekuperation. Gewaltige, die Scheibenbremsen fast obsolet werden lassende Rekuperation

Andi66:

Wieder so ein irrsinniges SUV für einen noch irrsinnigeren Preis. Wieder einmal kein Auto für den Normalbürger. Für was braucht man pro Achse 200 PS?

Ähnliche Artikel

Cover Image for China-Experte: „Fehler sind Teil des Fortschritts“

China-Experte: „Fehler sind Teil des Fortschritts“

Sebastian Henßler  —  

In der aktuellen Podcast-Folge hatte ich die Gelegenheit, mit Dr. Thomas Kiefer zu sprechen – Journalist, Asien-Experte und profunder Kenner der chinesischen Industriepolitik. Seit Ende der 1980er Jahre beobachtet er vor Ort in Shanghai die Entwicklungen, war unter anderem in Joint Ventures wie Shanghai Volkswagen unterwegs und hat über Jahrzehnte hinweg verschiedene Länder Asiens bereist […]

Cover Image for Alpitronic CEO: „Laden muss immer funktionieren“

Alpitronic CEO: „Laden muss immer funktionieren“

Sebastian Henßler  —  

Im exklusiven Interview verrät Philipp Senoner, warum 400 kW für den Massenmarkt reichen, 850 kW und darüber hinaus aber als Sonderlösung kommen werden.

Cover Image for Diese 7 günstigen E-Autos unterstützen Plug & Charge

Diese 7 günstigen E-Autos unterstützen Plug & Charge

Daniel Krenzer  —  

Stecker rein und einfach losladen: Diese unkomplizierte Art des E-Auto-Ladens gibt es für immer mehr Modelle. Doch welche sind die günstigsten?

Cover Image for Volkswagen richtet Produktion auf KI-gestützte Zukunft aus

Volkswagen richtet Produktion auf KI-gestützte Zukunft aus

Michael Neißendorfer  —  

Effizienter, intelligenter und resilienter will Deutschlands größter Autohersteller werden: Dafür setzt der VW-Konzern in der Produktion verstärkt KI ein.

Cover Image for Neuer Volvo XC70: Der Plug-in-Hybrid für die Langstrecke

Neuer Volvo XC70: Der Plug-in-Hybrid für die Langstrecke

Michael Neißendorfer  —  

Im stadtnahen CLTC-Zyklus fährt der neueste Plug-in-Hybrid von Volvo 200 Kilometer weit. Ob er nach Europa kommt, ist noch offen.

Cover Image for Nio: 200.000 Akku-Wechsel in Europa, aber kaum neue Stationen

Nio: 200.000 Akku-Wechsel in Europa, aber kaum neue Stationen

Daniel Krenzer  —  

Mit der Anzahl der getauschten Akkus geht es für Nio in Europa voran, doch von den 170 geplanten Standorten gibt es bislang nur 60.