Volkswagen Zwickau startet Serienproduktion des ID.4

Volkswagen Zwickau startet Serienproduktion des ID.4
Copyright:

Markenvorstand Ralf Brandstätter beim Start der Serienproduktion des ID.4 in Zwickau am ersten Serienfahrzeug „made in Sachsen“ | Volkswagen AG

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Noch im März diesen Jahres gab Volkswagen vollmundig zu verstehen, dass der ID.4 noch dieses Jahr auf die Straße kommen soll. Dabei wird dieser das zweite Modell auf der Basis des neuen Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB)„Analog zum ID.3 wird auch der ID.4 als bilanziell CO2-neutrales Fahrzeug auf den Markt kommen,“ kündigt Ralf Brandstätter an, Chief Operating Officer der Marke Volkswagen. Im Juli 2020 dann die Info, dass die Produktion in China noch dieses Jahr starten wird. Im deutschen Volkswagen-Werk Zwickau ist der Produktionsstart bereits erfolgt. Noch vor der eigentlichen Weltpremiere Ende September.

Der Konzern gibt zu verstehen, dass sowohl der ID.4, als auch der ID.3 wichtige Meilensteine auf dem Weg, die Marke – ausgerichtet an den Pariser Klimaschutzzielen – bis zum Jahr 2050 bilanziell komplett CO2-neutral aufzustellen. Zwickau ist nach Dresden der zweite Standort überhaupt, den ein Volumenhersteller wie Volkswagen komplett auf E-Mobilität umstellt, der erste Standort, der in Großserie geht.

„Mit dem ID.4 erweitert Volkswagen sein Angebot um ein vollelektrisches Fahrzeug im weltweit größten Wachstumssegment, der Klasse der kompakten SUV. Nach dem ID.3 ist es bereits das zweite Modell auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB). Das Auto wird zukünftig in Europa, in China und später auch in den USA gebaut und verkauft. So skalieren wir die MEB-Plattform rund um die Welt und schaffen die wirtschaftliche Basis für den Erfolg unserer ID. Familie.“ – Ralf Brandstätter, CEO der Marke Volkswagen

E-Mobilitätsvorstand Thomas Ulbrich gibt seinerseits zu verstehen, dass man im Transformationsprozess der Marke Volkswagen in Richtung E-Mobilität voll im Zeitplan liegt. „Nach dem ID.3 folgt nun der ID.4. Der erfolgreiche Start der Serienproduktion des ID.4 ist mit Blick auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen in den vergangenen Monaten eine außergewöhnliche Leistung.“

Der Standort Zwickau soll zum größten und leistungsfähigsten E-Auto-Werk Europas wachsen und übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Transformation des weltweiten Produktionsnetzwerks von Volkswagen. Auch international laufen die Vorbereitungen zum Anlauf des E-SUV auf Hochtouren. Im chinesischen Werk Anting hat die Vorproduktion bereits begonnen, der Standort Chattanooga startet die Produktion des ID.4 in 2022.

Zunächst wird der VW ID.4 mit Heckantrieb gefertigt, später wird eine vollelektrische Variante mit Allradantrieb erfolgen. Wie alle MEB-Modelle auf der Basis des neuen Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB), wird auch der ID.4 dank der kompakten E-Antriebstechnik sehr gute Platzverhältnisse bieten. Weitere Fakten und Details zum VW ID.4 haben wir in diesem Artikel zusammengetragen.

worthy pixel img

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Google Preferred Badge - Elektroauto-News
Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto Hersteller

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Felix Katz  —  

Polestar entwickelt für das bidirektionale Laden ein virtuelles Kraftwerk. So sehen die Potenziale und Herausforderungen der Vehicle-to-Grid-Technologie aus.

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Felix Katz  —  

Caterhams Project V soll 2026 auf die Straßen kommen – für mindestens 90.000 Euro. Das Konzeptmodell kommt von einem bekannten Designer.

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

Maria Glaser  —  

Um sich weiterhin erfolgreich auf dem chinesischen Markt für Elektroautos zu behaupten, arbeitet VW eng mit Unternehmen vor Ort zusammen.

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

Michael Neißendorfer  —  

1000 Standorte in ganz Deutschland: EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze für Elektroautos bundesweit.

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Felix Katz  —  

Die Zeekr-Modelle 001 und X können in Schweden und den Niederlanden vorbestellt werden. Der Auslieferungsstart ist im Herbst.

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

Felix Katz  —  

Die geplante Euro-7-Abgasnorm scheint auf der Kippe zu stehen. Mehrere EU-Staaten und Autohersteller wollen eine weitere Senkung der Grenzwerte verhindern.

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Hannes Dollinger  —  

Eine neue Studie besagt, dass bis zu 68 Prozent der bis 2030 in der EU geplanten Lithium-Ionen-Batterie-Produktionen gefährdet sind.