Toyota CH-R Prologue: Toyota setzt weiterhin auf Hybrid-Antrieb

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Wolfgang Gomoll
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Toyota überrascht einmal mehr die Automobilwelt. Der kompakte Crossover CH-R bekommt einen Nachfolger inklusive eines Plug-in-Hybrid-Antriebs. Eigentlich war alles klar. Der Toyota bZ4X ist der vollelektrische Nachfolger des CH-R und der RAV 4 hat eben eine Modellpflege erhalten. Also ist für den CH-R kein Platz mehr im Angebot des asiatischen Autobauers. Zumal der Stromer auch bei der Buchstabenkombination noch einen draufsetzt.

Doch bei dieser klassischen Produktportfolio-Arithmetik spielen die Japaner mal wieder nicht mit. Denn es wird einen CH-R-Nachfolger geben. Und falls das nicht genug ist, wird das neue Modell auch einen Plug-in-Hybrid-Antriebsstrang erhalten.

Aber eines nach dem anderen. Schauen wir uns zunächst die Optik an. „Unsere Mission war es, tief zu graben und weiterzugehen, als jemals zuvor“, sagt Toyota-Designer Lance Scott. Die Formsprache ist eindeutig ein Resultat dieses Vorhabens. Der kompakte Crossover mit den vielen Kanten und Sicken kommt sehr futuristisch daher und erinnert an ein Gefährt aus einem Science-Fiction Film. Wie die europäischen Autofahrer auf dieses expressive Erscheinungsbild reagieren, wird sich zeigen.

Die Studie des kompakten Crossovers ist sehr nah an der Serie und daher ist das Bemühen der Toyota-Designer in Zukunft ihren Produkten ein einheitliches Auftreten zu verpassen, unübersehbar. Das Gesicht mit der spitzen Front-Silhouette, die einem Hammerkopf nachempfunden ist, und die V-Haken-Tagfahrleuchten finden sich auch beim bZ Compact SUV Concept und dem nächsten Prius, mit dem sich dieser CH-R die Technik teilt.

Also steht der Crossover ebenfalls auf der Kompakt-Version von Toyotas New Global Architecture (TNGA-C) auf, bei der die Ingenieure das Gewicht verringert und die Steifigkeit erhöht haben. Wie üblich halten sich die Japaner bei der Technik noch sehr bedeckt. Um den Geheimnissen des nächsten CH-R trotzdem auf die Spur zu kommen, lohnt es sich, die Motorhaube des Prius zu öffnen.

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Das PHEV-Modul besteht auch CH-R aus dem 2.0 Liter Benziner mit vermutlich 111 kW / 148 PS und einem Transaxle-Elektromotor an der Vorderachse, der es voraussichtlich auf 120 kW/160 PS bringt. Dieses Zusammenspiel aus alter und neuer Antriebswelt resultiert in einer Systemleistung, die sich im Prius-Bereich von 164 kW / 223 PS bewegen dürfte.

Die Parallelen setzen sich bei den Akkus fort. Der CH-R der vermutlich um den Jahreswechsel 2023/24 erscheint, bekommt die „große“ Batterie mit einer Kapazität von 13,6 kWh. Aufgrund des vermutlich etwas größeren Cw-Wertes und des höheren Gewichts im Vergleich zum Prius dürfte CH-R die rein elektrischen 80 Kilometer des Nippon-Golfs nicht ganz erreichen. Aber auch so dürfte die Stromer-Reichweite ordentlich sein.

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Wolfgang Gomoll

Wolfgang Gomoll

Wolfgang Gomoll beschäftigt sich mit dem Thema Elektromobilität und Elektroautos und verfasst für press:inform spannende Einblicke aus der E-Szene. Auf Elektroauto-News.net teilt er diese mit uns. Teils exklusiv!

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