Eine der ersten Testfahrten im Mission E – „ein Porsche durch und durch“

Eine der ersten Testfahrten im Mission E – „ein Porsche durch und durch“
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Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Georg Kacher, einer der bekanntesten Autojournalisten überhaupt, hatte das große Vergnügen, als einer der ersten Menschen überhaupt den Elektro-Sportwagen Mission E von Porsche fahren zu dürfen. Der Zuffenhausener Flüster-Flitzer soll ab 2019 die Messlatte für elektrische Sportwagen deutlich nach oben legen. Der Prototyp, in dem Kacher Platz nehmen durfte, wurden in den vergangenen zwei Jahren von Hand gebaut. Es bedurfte der Erlaubnis der obersten Porsche-Verantwortlichen, dass der Journalist den Mission E überhaupt bewegen durfte. Seine Eindrücke brachte der glückliche Testfahrer bei Automobile Mag zu Papier.

Der viertürige Mission E sei etwas kompakter als der Panamera, habe aber für die Passagiere auf dem Rücksitz immer noch genügend Platz. Man sitze auch im Fond entspannt, da in der Bodenplatte eine tiefe Aussparung das Akkupaket teilt. Auf diese Weise biete der Wagen in Mittelklasse-Größe einen Innenraum, der fast die Obere-Mittelklasse erreicht. Die luxuriösen Leder-, Holz- und Metallakzente des Prototypen sollen zur Serienversion des Mission E gehören. Projektingenieur Michael Behr sagte Kacher, dass der Mission E „ein richtiger Porsche durch und durch“ sei.

Porsche denkt dem Bericht zufolge auch definitiv darüber nach, den Mission E in drei Leistungsvarianten anzubieten: Mit 300 kW / 402 PS, 400 kW / 536 PS sowie 500 kW / 670 PS. Allrad soll anfänglich die Standardausrüstung sein, später könnte eine Einstiegsversion mit Hinterradantrieb folgen. Ein eigens entwickeltes Zweigang-Getriebe soll Hochschaltungen bei Vollgas ermöglichen.

Im Preisbereich des Tesla Model S

Der Mission E verbinde Geschwindigkeit mit Mühelosigkeit, Komfort mit Ausstrahlung und minimalen Lärm mit maximalem Fahrspaß. Als Reichweite sollen mindestens 500 Kilometer drin sein, das Schnellladen will Porsche – dank der 800-Volt-Technik – innerhalb von 20 Minuten auf mindestens 80 Prozent Akku-Kapazität schaffen.

Preislich soll der Mission E zwischen dem Cayenne und Panamera und in der Nähe des Tesla Model S liegen, also zwischen 75.000 und 90.000 Euro. Während das ursprüngliche Ziel von Porsche darin bestand, rund 20.000 seiner High-End-Elektro-Sportwagen pro Jahr zu bauen, habe die ungewöhnlich euphorische Marketingabteilung vorgeschlagen, 10.000 weitere Einheiten auf den Plan zu setzen. Ob dieser Plan aufgeht, erfahren wir leider erst in ein paar Jahren.

Quelle: Automobile Mag – Dream Day: 2018 Porsche 911 GT2 RS and 2020 Porsche Mission E

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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