Stellantis: Architektur STLA One vorgestellt

Stellantis: Architektur STLA One vorgestellt
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Maria Glaser
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Stellantis hat die modulare, skalierbare Fahrzeugarchitektur STLA One vorgestellt. Zugehöriger Pressemitteilung zufolge soll die Architektur ab dem nächsten Jahr zur Verfügung stehen, wobei der europäische Konzern bis 2035 über 2 Millionen Einheiten anstrebe.

Durch den modularen Aufbau unterstützt STLA One diverse Antriebsstränge und Fahrzeuggrößen, was die Komplexität reduziert und Entwicklungen beschleunigt. Fünf verschiedene Plattformen in den Segmenten B, C und D werden dadurch unterstützt, was weltweit mehr als 30 Modelle von Stellantis betreffen könnte. Durch dieses modulare Setup, wovon sich der 14-Marken-Konzern Skaleneffekte erwartet, sowie verschiedene Batterieoptionen will Stellantis die Kosteneffizienz um 20 Prozent steigern. Außerdem ist STLA One 800-Volt-fähig und wird eine wettbewerbsfähige Ladezeit bieten.

Die Architektur ist laut Pressemitteilung von Grund auf spezifisch für die jeweilige Energiequelle konzipiert worden, um die Effizienz für jede Antriebsart von Beginn an zu optimieren. „STLA One ist ein klares Beispiel für eine wirklich modulare Strategie, die uns die Flexibilität einer Multi-Energie-Plattform bietet, ohne Ineffizienzen von einem Antriebssystem zum anderen zu übertragen“, so Ned Curic, Chief Engineering and Technology Officer.

Grundsätzlich arbeitet Stellantis mit seiner Plattformstrategie an der Verbesserung seiner Markteinführungszeit, an der Lieferantenstabilität und der Kosteneffizienz. Damit will der Konzern, zu dem Marken wie Peugeot, Fiat und Opel gehören, wettbewerbsfähiger werden. Wie viele andere traditionelle Automobilhersteller hat auch Stellantis unter neuen Herausforderungen gelitten, wie im vergangenen Jahr unter den US-Zöllen. Verschiedene Maßnahmen, wie Verkaufsaktionen für Kund:innen oder Gespräche mit chinesischen Unternehmen für potenzielle Zusammenarbeiten, gehören zu den gegenwärtigen Strategien.

Auch die Batteriestrategie von Stellantis wurde darauf ausgelegt. Beispielsweise werden mehr Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien eingesetzt, um die Kosten sowie die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen zu senken. Mit der „Cell-to-Body“-Integration wird die Batterie in die Fahrzeugstruktur integriert. Damit werden bei optimierter Energieeffizient Kosten, Gewicht und Komplexität reduziert.

STLA One ist zudem die erste Plattform von Stellantis, die die Technologien STLA Brain, STLA SmartCockpit und der Steer-by-Wire integrieren kann. Diese ermöglichen ein digitalisiertes, intelligentes Fahrerlebnis. Damit könne, so die Pressemitteilung, jede Stellantis-Marke das Kundenerlebnis individuell anpassen.

Quelle: Stellantis – Pressemitteilung vom 21. Mai 2026

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Maria Glaser

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Aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich kommend, verbindet Maria Glaser bei Elektroauto-News.net seit 2023 ihre Liebe zum Text mit fachlichen Inhalten. Seit ihrem Studium in Berlin und Wien arbeitet sie im Bereich Lektorat, Korrektorat und Content Writing, vor allem zu Mobilität.

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