Stellantis ruft weltweit 44.000 Plug-in-Hybride zurück

Stellantis ruft weltweit 44.000 Plug-in-Hybride zurück
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Laura Horst
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Der Autokonzern Stellantis ruft allein in den USA insgesamt 21.096 Plug-in-Hybride zurück. Von der Rückrufaktion sind schätzungsweise 17.000 Dodge Hornet aus dem Jahr 2024 und 4000 Alfa Romeo Tonale aus den Jahren 2024 und 2025, wie aus dem Bericht der US-amerikanischen National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) hervorgeht. Anlass für den Rückruf sind defekte Bremspedale, die beim Bremsen auseinanderfallen könnten.

Auf dem globalen Markt sind etwa 44.000 Plug-in-Hybride von der Rückrufaktion betroffen, alle wurden im italienischen Stellantis-Werk in Pomigliano gebaut. Neben 2299 Autos in Kanada und 145 in Mexiko sind außerhalb Nordamerikas geschätzt 20.987 Autos betroffen.

Halter betroffener Autos müssen sich an einen Händler wenden und dort eine Schraube und eine Mutter einbauen lassen, um die Bremspedalarme zu verstärken. Ein Austausch ist demnach nicht vorgesehen. Stellantis selbst gibt an, dass dem Konzern weltweit 15 Fälle bekannt seien, in denen das Bremspedal versagt hat. Es sei zu einem Unfall ohne verletzte Personen gekommen.

Der Autokonzern empfiehlt den Fahrern, bei einem Zusammenbruch des Bremspedals die elektronische Parkbremse zu tätigen, die sich in der Mittelkonsole befindet. Das Auto könne so während der Fahrt kontrolliert zum Stehen gebracht werden. Das automatische Notbremssystem (AEB) funktioniere weiterhin und betätige automatisch die Bremsen, wenn es eine unmittelbar bevorstehende Kollision erkenne.

Quelle: Insideevs – Stellantis Recalls 21,000 PHEVs For Brake Pedal That May Collapse During Braking

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