Roadiaq: Škoda-Azubis bauen Kompakt-Camper mit Mobile-Office-Funktionalitäten

Roadiaq: Škoda-Azubis bauen Kompakt-Camper mit Mobile-Office-Funktionalitäten
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Skoda

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 3 min

Das neunte Azubi Car der Škoda Nachwuchskräfte wird Škoda Roadiaq heißen. Der Name soll die Abenteuerlust der modernen Entdecker ausdrücken, die Škoda mit dem aktuellen Slogan ‚Let’s Explore‘ anspricht. Am diesjährigen Azubi-Projekt beteiligten sich 29 Nachwuchskräfte der Škoda Auto Berufsschule in Mladá Boleslav, dem Stammsitz des Unternehmens.

Die Azubis verwandelten einen rein elektrischen Enyaq in einen multifunktionalen Campervan, der als mobiles Büro dienen kann. Zu den vielen Besonderheiten des Roadiaq zählen die vielfältigen nachhaltigen Materialien für die Innenausstattung. Das neunte Azubi Car überzeuge durch reichlich Platz und smarte Ideen für Job und Freizeit, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung. Der Allradantrieb erlaubt den im Roadiaq reisenden digitalen Nomaden, jeden Weg zu nehmen, der sie reizt.

Martin Slabihoudek, Leiter der Škoda Auto Berufsschule, erklärt: „In diesem Projekt können unsere Nachwuchskräfte ihr neu erworbenes Wissen in der Praxis anwenden und ihre Fähigkeiten systematisch weiterentwickeln. Darüber hinaus tauchen sie tief in den gesamten Prozess der Entwicklung und Herstellung eines neuen Fahrzeugs ein – von den ersten Skizzen auf Papier über die Planung und Organisation bis hin zur Endmontage. Dieses jährliche Projekt bietet unseren Auszubildenden die Möglichkeit, kreative Vorschläge und clevere Ideen einzubringen.

Auf Basis eines batterieelektrischen Škoda Enyaq kreierten die 29 Nachwuchskräfte einen multifunktionalen Mobile-Office-Camper. Während des gesamten Projekts betreuten Ausbilder und Spezialisten aus unterschiedlichsten Abteilungen wie Design, Technische Entwicklung, Produktion und IT die Azubis. Auch externe Profis für Camper-Ausbau steuerten Erfahrungen bei. Die offizielle Präsentation des neuen Škoda Roadiaq soll in wenigen Wochen stattfinden.

Länge, Breite und Radstand des Basisfahrzeugs ließen die Auszubildenden nahezu unverändert. Mit einer Höhe von 1.966 Millimetern überragt der Škoda Roadiaq die Serienversion des Enyaq allerdings um volle 35 Zentimeter. Dieser Größenunterschied geht vor allem auf das neue, hoch ausgestellte Dach zurück, das reichlich Raum für mobile Arbeit und Freizeit bieten soll. Solarmodule liefern zusätzliche Energie für den Wohnraum des Campervans, zudem lässt sich der Roadiaq an den Landstrom auf Camping- oder Wohnmobilstellplätzen anschließen.

Damit Roadiaq-Reisende das Volumen des neu gestalteten Dachs voll ausnutzen können, mussten die Nachwuchskräfte die Heckklappe komplett umbauen. Sie dient nun als Zugang zu einer kleinen Küche, die in den ehemaligen Kofferraum integriert ist. Die Heckklappe lässt sich außerdem als Basismodul für ein Zelt nutzen, das den Wohnraum über das Fahrzeugheck hinaus verlängert. Über eine ständige Internetverbindung können die Mitreisenden von jedem Ort der Welt aus arbeiten, Videos streamen oder andere Online-Inhalte genießen. Innenausstattung und Sitzbezüge aus nachhaltigen Materialien umgeben das voll funktionsfähige IT-Equipment. Kleiner Wermutstropfen: Das Fahrzeug wird, so wie die anderen Azubi-Cars zuvor, ein Einzelstück bleiben.

Quelle: Skoda – Pressemitteilung vom 07.06.2023

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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