Pünktlichkeit ist in der Kühllogistik keine Kür, sondern die Grundvoraussetzung des Geschäfts. Für die Duisburger Internationale Spedition Pape gilt das auch beim Umstieg auf batterieelektrische Lkw. „Für uns ist ganz wichtig, dass wir mit unseren Fahrzeugen immer pünktlich sind“, sagt Geschäftsführer Michael Dommermuth. Obst und Gemüse müssen morgens rechtzeitig im Markt sein, Molkereiprodukte und Fleisch bei konstanter Temperatur ankommen. Der Wechsel auf den Elektroantrieb soll an dieser präzisen Taktung nichts ändern.
Rund 430 Lkw sind aktuell für Pape im Einsatz, 350 davon von Scania. Ergänzt wird das Kerngeschäft der temperaturgeführten Transporte durch einen deutschlandweiten Paketdienst mit Wechselbrücken sowie Fahrten in die Beneluxstaaten und nach Polen. Im Regional und Verteilerverkehr, auf Strecken von etwa 300 bis 400 Kilometern, kommen die batterieelektrischen Modelle inzwischen regelmäßig zum Einsatz. Scania gibt für seine aktuellen E-Lkw je nach Modell und Batteriekonfiguration Reichweiten von rund 350 bis 600 Kilometern an, im Alltag von Pape liegt die erreichte Reichweite bei etwa 450 Kilometern.
Reichweite, Ladezeit und Fahrgefühl im Alltag
Geladen werden die Fahrzeuge während der ohnehin vorgeschriebenen Fahrpausen. „An unseren leistungsstarken Ladestationen ist der Truck in eineinhalb Stunden fast wieder voll“, berichtet ein Fahrer von Pape. Für die Lebensmittellogistik lassen sich die E-Lkw sowohl als Sattelzugmaschine als auch als Fahrgestell konfigurieren. Auch am Steuer zeigt sich der Unterschied zum Verbrenner: „Elektrisch zu fahren ist für mich einfach angenehmer, leiser und trotzdem richtig kraftvoll“, so der Fahrer weiter. Die geringere Lärm und Vibrationsbelastung wirkt sich nach seiner Einschätzung unmittelbar auf den Arbeitstag aus, am Ende bleibe schlicht weniger Stress.
Die Umstellung der Flotte erfolgt bei Pape in hohem Tempo. Allein in den vergangenen anderthalb Jahren wurden mehr als 300 Fahrzeuge ausgetauscht und ältere Generationen durch neue Scania Modelle ersetzt. Parallel zu den Zugmaschinen investierte das Unternehmen auch in elektrische Trailer, um Zugmaschine und Auflieger als vollständig elektrifizierte Einheit einsetzen zu können. Für Dommermuth ist dabei entscheidend, dass ein Fahrzeugpartner einen Wechsel dieser Größenordnung mitträgt, einschließlich einer passenden Finanzierungslösung.
Warum die Finanzierung über Jahre trägt
Diese Rolle übernimmt bei Pape seit Jahren Scania Finance. „Wir finanzieren unsere Fahrzeuge seit Jahren über Scania Finance. Das hat sich für uns immer bewährt, deshalb sind wir dem Unternehmen treu geblieben“, erklärt Dommermuth. Zum Einsatz kommt bei Pape eine Mietkauffinanzierung. Neben diesem Modell bietet Scania Finance für Nutzfahrzeuge auch klassisches Leasing, Leasingmodelle mit Andienungsrecht sowie Ratenmodelle an, die sich saisonal an den Geschäftsverlauf anpassen lassen.
Die Entscheidung für die Elektromobilität begründet Dommermuth wirtschaftlich: „Wir haben uns früh gefragt, wie wir künftig wirtschaftlich und zugleich umweltschonend unterwegs sein können.“ Die ersten Verträge über batterieelektrische Lkw schloss Pape mit Scania. Auch im Ernstfall verlässt sich das Unternehmen, das rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr unterwegs ist, auf den Hersteller: „Gerade nachts, wenn größere Probleme auftreten, werden wir vom Scania Notdienst bestens beraten und uns wird schnell und zuverlässig geholfen.“
Auch aus Sicht der Fahrer:innen fällt das Fazit zum Fahrzeugwechsel positiv aus. Bedienelemente seien griffbereit angeordnet, die Spiegel böten eine gute Sicht, insgesamt lasse sich der E-Lkw einfach und komfortabel fahren. Der Ladevorgang selbst ist für die Fahrer:innen mittlerweile Routine und lässt sich ohne zusätzlichen Zeitaufwand in die vorgeschriebenen Pausen einbinden. „Für mich ist Scania ein perfektes Match, einfach zu fahren, und alles, was ich brauche, ist griffbereit“, fasst ein Fahrer seine Erfahrung zusammen.
Quelle: Scania – Pressemitteilung









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