KGM Torres EVX: Mehr Reichweite bei gleichem Preis

KGM Torres EVX: Mehr Reichweite bei gleichem Preis
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KGM

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Der KGM Torres EVX bekommt zum neuen Modelljahr ein Upgrade: Die südkoreanische Automobilmarke erweitert die Hochvoltbatterie des Elektro-SUV auf 80,6 kWh – und das ohne Aufpreis. Der Einstiegspreis bleibt bei 41.990 Euro, die kombinierte WLTP-Reichweite steigt auf über 500 Kilometer. Innerorts sollen sogar bis zu 664 Kilometer mit einer einzigen Akkuladung möglich sein.

Zum Einsatz kommt eine Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie, die in identischer Konfiguration bereits im vollelektrischen Pick-up Musso EV verbaut ist. Die vergrößerte Kapazität bringt rund 40 Kilometer mehr Reichweite im Vergleich zum Vorgänger – ein Zugewinn, der laut Hersteller bereits die durchschnittliche Pendelstrecke der meisten Berufstätigen in Deutschland und Europa abdeckt. Für den Alltag ergibt sich damit ein spürbarer Unterschied, ohne dass sich an Technik oder Preisstruktur grundlegend etwas ändert.

Laden in 36 Minuten von zehn auf 80 Prozent

An der Ladetechnik nimmt KGM keine Änderungen vor. Der Torres EVX unterstützt weiterhin Gleichstrom-Schnellladung mit bis zu 120 kW, was eine Ladung von zehn auf 80 Prozent in rund 36 Minuten ermöglicht. Zu Hause lässt sich das E-Auto über dreiphasiges Wechselstromladen mit 11 kW über Nacht an der Wallbox aufladen – eine für den Alltag gut handhabbare Lösung.

Der Antrieb bleibt ebenfalls unverändert: Ein Permanentmagnet-Synchronmotor an der Vorderachse leistet 152 kW und 339 Nm Drehmoment. Von null auf 100 km/h vergehen gut acht Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 175 km/h. Per Fahrmodusschalter lassen sich Ansprechverhalten, Getriebecharakteristik und Traktionseigenschaften anpassen. Ausstattungsabhängig ist außerdem eine Wärmepumpe erhältlich, die zur Reichweitenoptimierung beiträgt.

Staatliche Förderung drückt Einstiegspreis deutlich

Käufer:innen, die die Voraussetzungen erfüllen, können zusätzlich von staatlicher Förderung profitieren. Die E-Auto-Prämie richtet sich an Privatpersonen, die ein erstmals in Deutschland zugelassenes batterieelektrisches Fahrzeug der Klasse M1 kaufen oder leasen. Voraussetzung ist ein zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen von maximal 80.000 Euro. Die Basisförderung beläuft sich auf 3000 Euro, ergänzt durch einen Kinderbonus von bis zu 1000 Euro sowie eine einkommensabhängige Zusatzförderung von bis zu 2000 Euro – in der Summe also bis zu 6000 Euro.

Damit sinkt der effektive Einstiegspreis für förderberechtigte Käufer:innen auf rund 35.990 Euro. Für ein Elektro-SUV mit über 500 Kilometern Normreichweite und einer 80,6-kWh-LFP-Batterie ist das ein Preisniveau, das im aktuellen Marktumfeld Aufmerksamkeit verdient, wie der Hersteller zu verstehen gibt.

Quelle: KGM – Pressemitteilung

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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