Jaguar Land Rover baut Software-Entwicklungszentrum in Irland

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Jaguar Land Rover

Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 2 min

Jaguar Land Rover meint es ernst mit dem Thema Elektromobilität. Nicht nur sollen ab 2020 alle Modelle des Herstellers mit einem elektrischen Antrieb angeboten werden, bereits in diesem Jahr wird der I-Pace auf die Straße gebracht. Damit dies ohne Probleme vonstatten gehen kann, gab JLR bekannt in Shannon, in der Republik Irland, ein Software-Entwicklungszentrum zu bauen. Die Wahl ist auf Shannon gefallen, da es sich hierbei um die Hochburg für Softwareentwicklung handeln soll. Insgesamt 150 Arbeitsplätze entstehen vor Ort. Schwerpunkt des Standorts soll die Entwicklung von Assistenzsystemen und die Elektrifizierung künftiger Modelle des Herstellers sein.

Mit dem Entwicklungszentrum werden JLR neue Möglichkeiten eröffnet, wegweisende Technologien und Anwendungen auf den Gebietendes autonomen Fahrens und der Elektromobilität zu entwickeln und voranzubringen. So die Aussage von Nick Rogers, Executive Director Product Engineering. Für den Aufbau des neuen Standortes arbeitet JLR mit dem Online-Bildungsanbieter Udacity, der auf Online-Fortbildungen für Ingenieure spezialisiert ist, zusammen.

Das erste vollelektrische Modell, der Jaguar I-Pace, soll in diesem Jahr auf den Markt kommen. Bereits über 25.000 Vorbestellung sind für diesen eingegangen. Preise werden ab März 2018 bekannt gegeben. Neben der elektrischen Wahlvariante ab 2020 bei jedem Modell, sollen Kunden künftig wählen können, ob sie selbst fahren wollen oder sich fahren lassen wollen. Um dies in der Praxis umsetzen zu können sucht JLR Softwareentwickler mit den Schwerpunkten künstliche Intelligenz, sicherheitskritische Systeme und Fahrzeugarchitektur.

Quelle: Automobilwoche – Jaguar Land Rover baut Software-Entwicklungszentrum in Irland

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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