Greenpeace bestätigt: E-Auto für Familien mit älteren Kindern die günstigste Mobilitätslösung

Greenpeace bestätigt: E-Auto für Familien mit älteren Kindern die günstigste Mobilitätslösung
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Iris Martinz
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Dass Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace gegen Verbrenner wettern, ist nichts Neues. Aber auch an den Elektroautos lassen sie oft kein gutes Haar, ist doch für viele der motorisierte Individualverkehr die Wurzel allen Übels. Umso erstaunlicher, dass Greenpeace jetzt in einer aktuellen Studie den Kostenvorteil von E-Autos gegenüber Verbrennern bestätigt hat, vor allem für Familien mit älteren Kindern.

Verglichen wurden verschiedene Mobilitätsoptionen: ein Benziner, ein Diesel-SUV und ein E-Auto mit jeweils 15.000 Jahreskilometerleistung, ein Nahverkehrs-Abo mit Nutzung der Bahn ab 10 Kilometer, die Nutzung des Rades im Nahbereich mit Bahnnutzung ab 10 Kilometer, die Bahncard 100 sowie die Nutzung des Rades im Nahbereich mit Bahnnutzung ab 10 Kilometer und Carsharing. Diese sieben Mobilitätsoptionen wurden jeweils für einen Single-Haushalt, einen 2-Personen-Haushalt, eine Familie mit zwei Kindern unter 14 Jahren und eine Familie mit zwei Kindern über 14 Jahre berechnet. In den Kosten pro Monat wurden alle anfallenden Kosten (zum Beispiel auch Autowäschen oder Fahrradversicherungen) für einen Neuwagen eingerechnet, Einsparungsmöglichkeiten wie Bahn-Sparpreise wurden nicht berücksichtigt. Sehr wohl eingerechnet wurden hingegen die begrenzten Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung zur Abfederung der gestiegenen Energie- und Treibstoffkosten.

Der Single-Haushalt fährt wenig überraschend mit der Option Rad im Nahbereich und Bahnfahrt ab 10 Kilometer am günstigsten. Die monatlichen Kosten betragen hier gerade einmal 175 Euro. Auch das Rad in Kombination mit Bahn ab 10 Kilometer ist mit 205 Euro pro Monat moderat. Die Nutzung eines Diesel-SUVs würde hingegen mit 868 Euro pro Monat zu Buche schlagen. Gleiches gilt für den 2-Personen-Haushalt, wiewohl sich die Kosten für den öffentlichen Verkehr hier natürlich auf 351 bzw. 409 Euro verdoppeln. Bei der Familie mit zwei Kindern unter 14 Jahren ist hingegen das Elektroauto mit 580 Euro monatlichen Kosten bereits die drittgünstigste Alternative – nach der Nahverkehr/Bahn-Kombi (441 Euro) und der Rad/Bahn-Kombi (529 Euro). Auch hier ist das Diesel-SUV mit 868 Euro monatlich die teuerste Alternative.

Bei Familien mit zwei Kindern über 14 Jahren punktet das E-Auto endgültig: den 580 Euro folgt mit deutlichem Abstand die Nahverkehr/Bahn-Kombi (673 Euro). Sogar der Benziner ist hier mit 763 Euro günstiger als die Rad/Bahn-Kombi mit 790 Euro. Die Bahncard 100 sowie die Rad/Bahn/Carsharing-Variante sind hier mit 1.381 bzw. 897 Euro sogar die teuersten Alternativen.

Unabhängig von Umweltaspekten zahlt es sich also aus, ausgehend von der familiären Situation die günstigste Mobilitätsvariante zu erkunden. Je größer die Familie und je älter die Kinder, desto eher rechnet sich ein Elektroauto.

Quelle: greenpeace.de – Der Umstieg lohnt sich

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Iris Martinz

Iris Martinz

Iris Martinz ist Unternehmens- und E-Mobilitätsberaterin in Österreich, mit langjähriger Erfahrung im Recycling und Second Life von E-Mobilitätsbatterien. Fährt sowohl rein elektrisch, als auch V8, und möchte die beiden Welten etwas näher zusammenbringen. Nachzulesen unter www.mustangsontour.com.

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