EVBox Group und Covestro machen Ladestationen nachhaltiger

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EvBox Group

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

EVBox, ein bekannter Anbieter von flexiblen und skalierbaren Ladelösungen für Elektroautos, und Covestro, ein Vorreiter in Sachen Polymerlösungen, arbeiten an einem Pilotprojekt, um sicherzustellen, dass bei der Produktion von Ladestationen für Elektroautos nachhaltigere Kunststoffe verwendet werden. Die innovativen Materiallösungen von Covestro sollen der EVBox Group helfen, ihre Umweltziele zu erreichen und gleichzeitig die Branchenvorschriften einzuhalten.

Die EVBox Group und Covestro blicken bereits auf eine zehnjährige Partnerschaft in der Herstellung von Ladestationen zurück. Diese Beziehung hat sich in den letzten Jahren immer weiter gefestigt, da die EVBox Group stets daran gearbeitet hat, die Anforderungen der Automobilbranche zu erfüllen. Covestro habe sich als vertrauenswürdiger Partner erwiesen, der nicht nur zuverlässige Materiallösungen, sondern auch Unterstützung bei Tests und Validierung bietet, so EVBox in einer aktuellen Mitteilung.

In den frühen Phasen der Polycarbonat-Wertschöpfungskette werden nun ISCC Plus-zertifizierte (International Sustainability and Carbon Certification) Kohlenwasserstoffe aus erneuerbaren Quellen eingesetzt. Mit diesem Verfahren kann Covestro das Ausgangsmaterial für die Herstellung von Polycarbonaten von rein fossilen Ressourcen auf erneuerbare Alternativen umstellen.

Die EVBox Group will diese nachhaltigeren Kunststoffe nun in der Produktion einsetzen. Derzeit werden Tests und Pilotprojekte mit dem nachhaltigeren Polycarbonat-Material Makrolon RE durchgeführt, um festzustellen, inwieweit es in der Produktion verwendet werden kann. Das neue Polycarbonat könnte der Schlüssel für die Produktion von Ladestationen für Elektroautos sein, die aus nachhaltigeren Kunststoffen hergestellt werden.

Nachhaltige Mission, nachhaltige Produkte

Kunststoffe sind immer noch ein Synonym für fossile Rohstoffe und müssen bei der Herstellung von Ladestationen für E-Autos strenge Normen erfüllen. Nachhaltige Materialien, die in der Ladeindustrie verwendet werden, müssen mittlerweile UL-Zertifizierungen erfüllen. Mit dem neuen Produktionsprozess von Covestro, der fossile Rohstoffe durch erneuerbare ISCC Plus-zertifizierte Quellen (wie Restfette und Pflanzenöle) ersetzt, kann die EVBox Group Ladestationen mit weniger Auswirkungen auf die Umwelt produzieren.

Die Kunststoffe, die in der Pilotproduktion der Ladestation verwendet werden, folgen einem massenkompatiblen Ansatz, um sicherzustellen, dass der nachhaltige Anteil der Makrolon-basierten Kunststoffteile mindestens 50 Prozent des gesamten verwendeten Kunststoffs ausmacht. Der gesamte Prozess werde weiterhin die strengen Vorschriften der Ladeindustrie einhalten.

Die EVBox Group entwickelt Ladelösungen für Elektrofahrzeuge mit Blick auf die Zukunft unseres Planeten, und ich freue mich, dass wir in Sachen Nachhaltigkeit noch einen Schritt weiter gehen können“, sagt Wijnand Diemer, Senior Director im Product Management bei EVBox Group. „Wir stellen nicht nur Ladeinfrastruktur für Elektroautos bereit, sondern können diese Infrastruktur jetzt auch mit Kunststoffen der nächsten Generation herstellen, die überwiegend aus erneuerbaren Quellen bestehen und den CO2-Fußabdruck unserer Produkte reduzieren.“

Quelle: EVBox Group – Pressemitteilung vom 30.11.2021

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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