Erste Informationen zum neuen Opel Ampera-e

Erste Informationen zum neuen Opel Ampera-e
Copyright:

OPEL AG

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Die Gerüchteküche war schon ganz heiß auf den neuen Opel Ampera-e. Nun wurde dieser auch offiziell von OPEL AG bestätigt, vor der offiziellen Vorstellung im Pariser Autosalon gab Opel zudem erste Daten bekannt. Für große Überraschungen sorgen diese allerdings nicht.

Die 204 PS (150 kW) und 360 Nm wurden nun von Opel bestätigt, waren allerdings bereits vorab im Gespräch, da diese der US-Version Chevrolet Bolt entsprechen. Von Null auf 50 km/h heißt es Dank 204 PS in gut 3,2 Sekunden. Von 80 km/h auf 120 km/h kommt der Opel Ampera-e in 4,5 Sekunden. Die Spitzenleistung des Stromers wird mit 150 km/h angegeben, der amerikanische Bruder riegelt bereits bei 145 km/h ab.

„Mit dem Opel Ampera-e wird Elektromobilität nun voll alltagstauglich und zukunftsfähig. Der Ampera-e zeigt eindrucksvoll, wie gut Nachhaltigkeit und Fahrvergnügen eine Einheit bilden können. Mit seinem bärenstarken Elektromotor sorgt er für Fahrspaß pur.“ – Dr. Karl-Thomas Neumann, Opel-Chef

Die Reichweite des neuen Opel Stromers soll größer sein als die bisheriger E-Fahrzeuge, von über 300 Kilometer ist die Rede. Eine Aussage hierzu hat Opel noch nicht getroffen, bestätigt wurde lediglich, dass die Reichweite größer als beim amerikanischen Chevrolet Bolt ist. Trotz großer Reichweite bietet der Ampera-e Platz für bis zu fünf Passagiere. Möglich ist dies durch extra flache in platzsparender Unterflurbauweise verbauter Akkus. Hört sich doch gar nicht schlecht an, oder?

Auf die bekannten Opel Services wie Opel OnStar, WLAN-Hotspot und IntelliLink muss der neue Stromer auch nicht verzichten. Die Preise der einzelnen Modelle werden wohl im Rahmen des Pariser Autosalon Anfang Oktober bekanntgegeben.

Worthy not set for this post
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto Hersteller

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Felix Katz  —  

Polestar entwickelt für das bidirektionale Laden ein virtuelles Kraftwerk. So sehen die Potenziale und Herausforderungen der Vehicle-to-Grid-Technologie aus.

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Felix Katz  —  

Caterhams Project V soll 2026 auf die Straßen kommen – für mindestens 90.000 Euro. Das Konzeptmodell kommt von einem bekannten Designer.

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

Maria Glaser  —  

Um sich weiterhin erfolgreich auf dem chinesischen Markt für Elektroautos zu behaupten, arbeitet VW eng mit Unternehmen vor Ort zusammen.

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

Michael Neißendorfer  —  

1000 Standorte in ganz Deutschland: EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze für Elektroautos bundesweit.

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Felix Katz  —  

Die Zeekr-Modelle 001 und X können in Schweden und den Niederlanden vorbestellt werden. Der Auslieferungsstart ist im Herbst.

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

Felix Katz  —  

Die geplante Euro-7-Abgasnorm scheint auf der Kippe zu stehen. Mehrere EU-Staaten und Autohersteller wollen eine weitere Senkung der Grenzwerte verhindern.

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Hannes Dollinger  —  

Eine neue Studie besagt, dass bis zu 68 Prozent der bis 2030 in der EU geplanten Lithium-Ionen-Batterie-Produktionen gefährdet sind.