Citroën Berlingo und SpaceTourer ab sofort nur noch elektrisch erhältlich

Citroën Berlingo und SpaceTourer ab sofort nur noch elektrisch erhältlich
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Felix Katz
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Citroën, Teil des Stellantis-Konzerns, sieht sich als innovative Marke und möchte zukunftsweisende Mobilitätslösungen anbieten. Die Elektrifizierung der gesamten Modellpalette setzt die Marke Schritt für Schritt um. Nach der bereits erfolgreichen Elektrifizierung des gesamten Nutzfahrzeugportfolios und der Markteinführung in unterschiedlichen Segmenten bietet Citroën bereits heute eine breite Auswahl an E-Fahrzeugen an, die stetig vergrößert wird. So gibt es die beliebten Familienautos Berlingo und SpaceTourer ab Januar 2022 ausschließlich als elektrische Versionen zu kaufen.

Der ë-Berlingo und der ë-SpaceTourer sind die ersten Citroën-Modelle, die nur rein-elektrisch erhältlich sind. Als Experte im Hochdachkombi- und Van-Segment stellt Citroën sein Angebot auf eine zukunftsweisende Antriebsart um, die es den Kunden ermöglichen soll, sich weiterhin ohne Beschränkungen und mit niedrigen Betriebskosten fortzubewegen. Außerdem gleichzeitig von der Geräumigkeit und Praktikabilität dieser beiden Modelle zu profitieren. Citroën trifft daher nach eigenen Angaben die Entscheidung, die Elektrifizierung zum Nutzen der Kunden und der Umwelt zu beschleunigen. Diese Ausrichtung gilt für alle europäischen Länder und nur für Neubestellungen. Dennoch sind die Versionen mit Verbrennungsmotor weiterhin in der Nutzfahrzeugpalette erhältlich. Diese Entscheidung sei das Ergebnis eines verantwortungsbewussten Vorgehens und des Willens, wichtiger Akteur der Energiewende zu sein.

Laden mit bis zu 100 kW Gleichstrom für bis zu 322 km Reichweite

Diese Umstellung werde durch die Relevanz und Vielseitigkeit der angebotenen Modelle ermöglicht. „Die Elektrifizierungsstrategie von Citroën basiert auf Modellen, die mehr Komfort, geringere Betriebskosten und geringere Umweltauswirkungen bieten und gleichzeitig die Qualität des Platzangebots und der Modularität beibehalten“, heißt es weiter. Dies zeichne den Berlingo und den SpaceTourer aus. Der Citroën ë-Berlingo übernehme alle Eigenschaften des Berlingo und passe sich dank eines geräumigen Innenraums, Modularität und Zweckmäßigkeit an alle Bedürfnisse an. Der ë-Berlingo ist in zwei Längen erhältlich, die bis zu sieben Personen Platz bieten soll. Er behält das gleiche großzügige Innenraumvolumen, drei Isofix-Kindersitzbefestigungen in der zweiten Reihe, den multifunktionalen Modutop-Dachhimmel und eine separat zu öffnende Heckscheibe. Der Elektromotor sorge dank seines sofort verfügbaren Drehmoments für ein flüssiges Anfahren. Die Fahrt erfolge ruckelfrei, geräuschlos und ohne CO2-Emissionen, verspricht der Hersteller. Die 50-kWh-Lithium-Ionen-Batterie des ë-Berlingo biete zudem eine WLTP-Reichweite von bis zu 285 km, die es ermöglichen soll, die Mehrzahl der täglichen Fahrten ohne Sorgen zu absolvieren. Sie lässt sich an einer öffentlichen Schnellladestation mit bis zu 100 kW in 30 Minuten zu 80 Prozent aufladen und an einer Wallbox (serienmäßiger dreiphasiger 11-kW-On-Board-Charger) in rund fünf Stunden vollständig aufladen.

Der Citroën ë-SpaceTourer ist ein moderner und vielseitiger Großraum-Van, in dem sogar bis zu neun Personen reisen können. Mit seinen drei Längen und den Möglichkeiten der Innenausstattung gebe er eine neue, rein-elektrische Antwort auf die Nutzungsmöglichkeiten von Geschäftsleuten und Familien. Er verfügt laut Hersteller dank seiner 50-kWh-Batterie oder 75-kWh-Batterie über eine WLTP-Reichweite von bis zu 322 km nach WLTP. Zudem bietet er die gleiche unkomplizierte Aufladung (Laden an einer öffentlichen Schnellladestation mit bis zu 100 kW) wie der ë-Berlingo sowie alle Annehmlichkeiten des Fahrens im Elektromodus.

Quelle: Citroën – Pressemitteilung

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Felix Katz

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Felix Katz liebt alles, was vier Räder und einen oder gleich mehrere Motoren hat. Nicht nur Verbrenner, sondern vor allem Elektroautos haben es ihm angetan. Als freiberuflicher Autojournalist stromert er nicht nur fast jeden Tag umher, sondern arbeitet seit über zehn Jahren für viele renommierte (Fach-)Medien und begleitet den Mobilitätswandel seit Tag eins mit.

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