Im BMW Group Werk Debrecen ist bereits der 50.000ste BMW iX3 vom Band gelaufen. Damit erreicht der ungarische Standort nur wenige Monate nach Beginn der Serienproduktion einen bedeutenden Meilenstein beim Hochlauf des ersten Serienmodells der Neuen Klasse. Nie zuvor hat ein neues Werk der BMW Group in vergleichbarer Zeit eine solche Stückzahl produziert, wie der Hersteller mitteilt.
Raymond Wittmann, Produktionsvorstand der BMW AG, ordnet die Bedeutung des Meilensteins ein: „Der 50.000ste BMW iX3 unterstreicht die Leistungsfähigkeit unseres Werks in Debrecen. Nie zuvor haben wir in einem neuen Werk so schnell so viele Fahrzeuge gebaut. Dieser Meilenstein ist das Ergebnis einer herausragenden Teamleistung.“ Beschleunigt wurde der Hochlauf durch die frühzeitige Einführung einer zweiten Schicht bereits im Februar, deutlich vor dem ursprünglichen Zeitplan. Grund dafür war die hohe Nachfrage nach dem BMW iX3 seit dessen Markteinführung. Mit den anhaltend starken Bestellzahlen rechnet die BMW Group damit, in absehbarer Zeit die Marke von 100.000 Auftragseingängen zu erreichen.

Der BMW iX3 markiert nicht nur den Produktionsstart eines neuen Modells, sondern auch den Beginn einer neuen Fahrzeugarchitektur, umgesetzt in einem vollständig neu errichteten Werk. Damit kommt dem Standort Debrecen eine zentrale Rolle für die weitere Skalierung der Neuen Klasse im globalen Produktionsnetzwerk der BMW Group zu.
Hans-Peter Kemser, Präsident und CEO des BMW Group Werks Debrecen, sieht in dem Meilenstein einen Beleg für die Leistungsfähigkeit des Teams: „Die Produktion des 50.000sten BMW iX3 beweist das Engagement und die Kompetenz unseres Teams. Als erster Produktionsstandort des ersten Serienmodells der Neuen Klasse leistet das Werk Debrecen einen wichtigen Beitrag für die Zukunft unseres globalen Produktionsnetzwerks.“
Erfahrungswerte fließen in weitere Werke ein
Die beim Anlauf des ersten Modells der Neuen Klasse gesammelten Erkenntnisse kommen nicht nur dem Standort Debrecen selbst zugute. Auch andere Produktionsstandorte der BMW Group weltweit profitieren von den gewonnenen Erfahrungen, wenn eigene Modellanläufe bevorstehen. Wittmann verweist dabei auf die Größenordnung der kommenden Aufgaben: „Von den Erfahrungen aus Debrecen profitiert jedes unserer Werke. Bis Ende 2027 bringen wir 40 neue und überarbeitete Modelle an den Start. Entscheidend für den erfolgreichen Anlauf aller Fahrzeuge sind Effizienz, Geschwindigkeit und Qualität. Der Wissenstransfer zwischen unseren weltweiten Produktionsstandorten ist dafür ein entscheidender Hebel.“
Grundlage für diesen Austausch ist eine eng vernetzte Zusammenarbeit der Werke untereinander. Erkenntnisse aus einem Standort fließen direkt in das globale Produktionsnetzwerk ein und unterstützen so die Anläufe weiterer Fahrzeuge. Auf diese Weise lassen sich potenzielle Qualitätsabweichungen frühzeitig erkennen und vermeiden, noch bevor sie sich an einem anderen Standort wiederholen könnten. Digitale Werkzeuge und eine gemeinsame Datenbasis bilden dafür die technische Grundlage.
Quelle: BMW – Pressemitteilung









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