Ba-Wü und NRW legen neue Förderprogramme für Elektromobilität auf

Ba-Wü und NRW legen neue Förderprogramme für Elektromobilität auf
Copyright:

shutterstock / Lizenzfreie Stockfotonummer: 1070556401

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Um die Elektromobilität attraktiver zu machen, haben die zwei Bundesländer Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen eigene Förderprogramme gestartet. Während sich das Angebot in Baden-Württemberg hauptsächlich an Gewerbe, Institutionen und Unternehmen richtet, profitieren in Nordrhein-Westfalen auch Privatleute von den Zuschüssen.

Baden-Württemberg stellt ab 1. November insgesamt 43,5 Millionen Euro zur Verfügung. Der Kreis der Berechtigten reicht von Gewerbebetrieben, Handwerkern und Unternehmen über Pflege- und Sozialdienste, gemeinnützige Institutionen, Kindertagesstätten bis hin zu Taxibetrieben, Fahrschulen, Carsharing-Unternehmen sowie Kreise und Kommunen und Logistik- und Lieferdienste in Luftreinhalteplangebieten.

Gefördert werden in Baden-Württemberg nicht nur Elektroautos mit bis zu 6.000 Euro zusätzlich zu den 4.000 Euro Umweltbonus aus Bundesmitteln, sondern auch Elektro-Lastenfahrräder, Sharing-Projekte mit Pedelecs, E-Bikes oder Elektro-Roller mit bis zu 4.000 Euro sowie Elektrobusse und E-Lkw. Für letztere beide beträgt die Fördersumme bis zu 100.000 Euro. Bezuschusst werden auch Kosten für den Fahrzeugunterhalt sowie die Ladeinfrastruktur.

Nordrhein-Westfalen hat das „Sofortprogramm Elektromobilität“ aufgelegt, mit dem das Land Kommunen, Handwerker, Unternehmen und Privatpersonen bei der E-Mobilität finanziell unterstützen will. Für Ladesäulen mit einer Ladeleistung zwischen elf und 22 Kilowatt schiesst NRW 50 Prozent der Kosten zu, beziehungsweise bis zu 1.000 Euro für jeden privat genutzten Ladepunkt und bis 5.000 Euro für jeden öffentlich zugänglichen Ladepunkt. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass der Ladepunkt mit Ökostrom betrieben wird.

Quelle: pv magazine – Neue Länderprogramme fördern Elektromobilität

worthy pixel img

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Google Preferred Badge - Elektroauto-News
Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.
Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Automobilindustrie

T&E-Chef Bock: Krise der deutschen Autoindustrie ist hausgemacht

T&E-Chef Bock: Krise der deutschen Autoindustrie ist hausgemacht

Tobias Stahl  —  

Nicht die Belegschaft und auch nicht die EU-Vorgaben sind Schuld an der Misere der europäischen Autoindustrie, meint T&E-Chef Bock – sondern die Chefetagen.

Schaeffler kappt E-Auto-Ziele nach US-Förderstopp

Schaeffler kappt E-Auto-Ziele nach US-Förderstopp

Sebastian Henßler  —  

Schaeffler senkt seine Umsatzziele bis 2028 deutlich, weil der Wegfall der E-Auto-Förderung in den USA das Geschäft rund um Vitesco stärker bremst als erwartet.

Batterieabhängigkeit kostet Europa bis 150 Milliarden Euro

Batterieabhängigkeit kostet Europa bis 150 Milliarden Euro

Sebastian Henßler  —  

Eine neue Deloitte-Studie zeigt, dass Europas Automobilindustrie bis 2030 bis zu 150 Milliarden Euro an Wertschöpfung verlieren könnte.

Hankooks Reifen der Zukunft: luftlos, farbig, abbaubar

Hankooks Reifen der Zukunft: luftlos, farbig, abbaubar

Sebastian Henßler  —  

Luftlos, transparent, biologisch abbaubar: Hankooks Konzeptreifen bricht mit allen Konventionen. Was heute schon geht und was fehlt, bis er serienreif ist.

Automobilindustrie vor Tabubruch: Müssen deutsche Werke bald China-Autos bauen?

Automobilindustrie vor Tabubruch: Müssen deutsche Werke bald China-Autos bauen?

Daniel Krenzer  —  

VDA-Präsidentin Hildegard Müller warnt vor gefährdeten Werken in Deutschland. Kooperationen mit chinesischen Herstellern könnten helfen, Jobs zu sichern.

Bosch-Betriebsrat fordert Taskforce für Autoindustrie

Bosch-Betriebsrat fordert Taskforce für Autoindustrie

Sebastian Henßler  —  

Nach den Protesten bei Mercedes-Benz fordert Bosch eine Taskforce. Auch beim Volkswagen-Konzern sollen laut IG Metall Beschäftigtenaktionen folgen.

Krankenstand bei Automobilzulieferern auf Rekordniveau

Krankenstand bei Automobilzulieferern auf Rekordniveau

Daniel Krenzer  —  

Bei Automobilzulieferern steigt der Krankenstand laut AOK auf 8,94 Prozent. Besonders psychische Fehlzeiten nehmen demnach zu.