Avatr 12: Schick und schnell mit spannenden Details

Avatr 12: Schick und schnell mit spannenden Details
Copyright:

Avatr

Maria Glaser
Maria Glaser
  —  Lesedauer 3 min

Die chinesische Automarke Avatr geht mit dem neuen, elektrischen Modell Avatr 12 auf den chinesischen Markt. Die Limousine mit Schrägheck gibt es dabei ab einem Preis von umgerechnet gut 39.000 Euro in drei verschiedenen Ausführungen und mit einigen spannenden Ausstattungsmerkmalen.

Mit seinem klaren, eleganten Schnitt folgt der Avatr 12 dem Design des Vorgängermodells der Marke, dem SUV Avatr 11. Von hinten betrachtet hat der Avatr 12 keine Heckscheibe. Stattdessen hat er ein großes Schiebedach, das wie eine Heckscheibe wirkt. Optional ist er außerdem mit Kameras anstelle von Rückspiegeln erhältlich.

Mit Außenmaßen von 5020 x 1999 x 1460 mm bei einem Radstand von 3020 mm ist der Avatr 12 in acht matten und glänzenden Außenfarben erhältlich. Sein von Changan, Huawei und CATL entwickeltes CHN-Fahrgestell ist mit einer Luftfederung ausgestattet, die den Komfort erhöht und eine Anhebung um 45 mm ermöglicht. Außerdem verfügt der Avatr 12 über ein CDC-Dämpfungssystem (Continous Damping Control) und ein in den vorderen Stoßfängern integriertes, zweistufiges Fahrlicht mit Fernlicht.

Neben dem zeitlosen Design ist das Modell ansonsten zeitgemäß. Der Avatr 12 verfügt über ein fortschrittliches Fahrassistenzsystem mit drei Lidar-Sensoren und unterstützt intelligente Navigationsfunktionen für Autobahnen und Städte. Damit kann das Fahrzeug also in einigen Bereichen selbstständig fahren, sodass Fahrer:innen lediglich die Zielauswahl und Überwachung des Fahrzeugs selbst vornehmen müssen. Außerdem ist der Avatr 12 elektrisch und damit nachhaltig im Verbrauch: mit bis zu 700 Kilometern Reichweite und maximal 578 PS, je nach Modell.

Das Modell mit Hinterradantrieb (ca. 39.000 Euro), das mit 313 PS innerhalb von 6,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt, hat eine Reichweite von knapp 700 Kilometern, während das Modell mit Allradantrieb (ca. 44.000 Euro) mit 578 PS in 3,9 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt und eine etwas geringere Reichweite von 650 Kilometern aufweist. Alle Modelle sind mit einer 94,5 kWh Lithium-Ionen-Batterie von CATL ausgestattet.

Das Modell mit Allradantrieb ist außerdem in China für gut 51.300 Euro als GT-Version verfügbar, die serienmäßig mit der Luftfederung und dem CDC-System ausgestattet ist. Außerdem verfügt sie über ein selbstabblendendes Schiebedach, elektrische Türen und R21-Räder mit Bremsen von Brembo.

Umfassende Ausstattung

Im Inneren verfügt der Avatr 12 über eine Vielzahl moderner und luxuriöser Ausstattungsmerkmale, wie 27 Lautsprecher und eine 64-farbige Ambientebeleuchtung. Hinter dem kleinen, achteckigen Lenkrad befindet sich der Schalthebel.

Über die Mittelkonsole zieht sich ein riesiger Bildschirm mit einer Diagonale von 35,4 Zoll. Außerdem befindet sich ein 15,6 Zoll großer Touchscreen im Fahrzeug, der mit dem System HarmonyOS 4 betrieben wird. Dazu kommen zwei weitere Bildschirme mit jeweils 6,7 Zoll, wenn das Fahrzeug Seitenkameras anstelle von Seitenspiegeln hat.

Avatr-12-Cockpit
Avatr

Des Weiteren zeichnet sich das Interieur des Avatr 12 aus durch zwei kabellose Ladepads und ein verstecktes Fach im Mitteltunnel sowie Sitze mit einem Bezug aus Nappaleder. Die Vordersitze des Fahrzeugs können bis zu einem Winkel von 114 Grad geneigt werden. Sie sind zudem beheizt, belüftet und mit einer Massagefunktion an acht Punkten ausgestattet.

Avatr als chinesischer Newcomer?

Das chinesische Unternehmen Avatr Technology mit globalem Designzentrum in München wurde 2018 als Joint Venture von Changan New Energy und Nio gegründet. Derzeit umfasst das Angebot des Herstellers für Elektroautos neben dem Avatr 12 auch das SUV-Modell Avatr 11. Auf dem chinesischen Markt wird die Neueinführung vor allem mit dem Zeekr 001, dem Nio ET7 oder dem Rising F7 konkurrieren.

Nachdem sich Nio nach der Gründung aus finanziellen Gründen vom Unternehmen distanzierte, hat das ebenfalls chinesische Batterieunternehmen CATL mit einer Beteiligung begonnen. Derzeit liegen 40 Prozent der Anteile bei Changan, während CATL über 17 Prozent hält. Der Rest gehört verschiedenen Investmentfonds. Bei diesem Projekt ist Huawei der Hauptlieferant.

Quelle: CarNewsChina.com – Avatr 12 launched in China with 578 hp for 41,265 USD

Worthy not set for this post

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.
Maria Glaser

Maria Glaser

Aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich kommend, verbindet Maria Glaser bei Elektroauto-News.net seit 2023 ihre Liebe zum Text mit fachlichen Inhalten. Seit ihrem Studium in Berlin und Wien arbeitet sie im Bereich Lektorat, Korrektorat und Content Writing, vor allem zu Mobilität.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in China Elektroauto

GAC: “Zeitpläne mussten mehr als einmal verschoben werden”

GAC: “Zeitpläne mussten mehr als einmal verschoben werden”

Sebastian Henßler  —  

Im Interview mit Elektroauto-News räumt GAC ein, dass die Europa-Zeitpläne mehrfach verschoben wurden. Ende 2026 starten Aion V und Aion UT in Deutschland.

GAC kann mehr als Kompakt: Hyptec HT in Paris gefahren

GAC kann mehr als Kompakt: Hyptec HT in Paris gefahren

Sebastian Henßler  —  

Sessel statt Sitze, Nappaleder statt Hartplastik: Der Hyptec HT überzeugt in Paris mit Komfort. Ob GAC ihn nach Europa bringt, ist allerdings weiter offen.

LFP-Akkus: China hält mehr als die Hälfte der Patente

LFP-Akkus: China hält mehr als die Hälfte der Patente

Sebastian Henßler  —  

Mehr als die Hälfte aller LFP-Patente stammt aus China. Europa kommt 2024 auf knapp sieben Prozent, obwohl die Grundlagen in den USA und Kanada entstanden.

Unter 30.000 Euro: Taugt der GAC Aion UT für Deutschland?

Unter 30.000 Euro: Taugt der GAC Aion UT für Deutschland?

Sebastian Henßler  —  

GAC hat den Aion UT seit dem ersten Test in China deutlich für Europa angepasst. In Paris zeigt er, was sich bei Fahrwerk, Antrieb und Innenraum getan hat.

GAC verspricht: Kein Rückzug aus Europa, auch bei Flaute

GAC verspricht: Kein Rückzug aus Europa, auch bei Flaute

Sebastian Henßler  —  

Bis 2030 will GAC jährlich 210.000 Autos in Europa verkaufen, ein Vielfaches alter Ziele. Bei schwachem Absatz sei ein Rückzug keine Option. Exklusive Insights.

Zieht Xpeng bei Entwicklung die Kostenbremse?

Zieht Xpeng bei Entwicklung die Kostenbremse?

Daniel Krenzer  —  

Xpeng schreibt weiter rote Zahlen und strafft deshalb offenbar seine Entwicklungsstrukturen. Teams werden gebündelt, um Kosten und Doppelarbeit zu reduzieren.

Ford-Chef Jim Farley warnt vor chinesischen Autoherstellern

Ford-Chef Jim Farley warnt vor chinesischen Autoherstellern

Maria Glaser  —  

Farley mahnte in den USA auf einer Konferenz zur Vorsicht gegenüber chinesischen Autoherstellern und verwies auf Europa als warnendes Beispiel.