Audi stattet A3 Sportback Plug-in mit mehr Leistung aus

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Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
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Audi hat einen seiner beliebtesten Plug-in-Hybride aufgebohrt: In dieser Woche beginnt in Deutschland der Vorverkauf für den A3 Sportback 45 TFSI e. Damit stellt die Marke mit den Vier Ringen dem A3 Sportback 40 TFSI e ein sportlicheres Modell an die Seite – mit mehr Leistung und umfangreicher Ausstattung. Sein Plug-in-Hybridantrieb bietet 180 kW (245 PS) Systemleistung und 400 Nm Systemdrehmoment. Wie sein Schwestermodell nutzt der neue A3 Plug-in-Hybrid einen 1,4-Liter-Benziner als Verbrennungsmotor. Er gibt 110 kW (150 PS) und 250 Nm Drehmoment ab. Den elektrischen Antrieb übernimmt eine permanenterregte Synchronmaschine, die 80 kW und 330 Nm leistet.

Die höhere Systemleistung von 30 kW (41 PS) und 50 Nm Drehmoment gegenüber dem A3 40 TFSI e3 wird von einer Steuerungssoftware generiert: Sie regelt das optimale Zusammenspiel beider Antriebe bei maximaler Leistungsanforderung. Die E-Maschine ergänzt den Verbrennungsmotor in den entsprechenden Drehzahlbereichen. Der Elektromotor ist in das Gehäuse der Sechsgang S tronic integriert, welche die Kräfte auf die Vorderräder leitet. In der Lithium-Ionen-Batterie speichert ein Paket aus 96 prismatischen Zellen 13 kWh Energie. Der A3 Sportback 45 TFSI e lädt mit maximal 2,9 kW Leistung. An einer üblichen Haushaltssteckdose lässt sich eine leere Batterie in etwa fünf Stunden wieder füllen.

Mit seinen 180 kW (245 PS) Systemleistung und 400 Nm Systemdrehmoment sprintet das kompakte PHEV-Modell in 6,8 Sekunden von null auf 100 km/h und weiter bis 232 km/h Spitze. Der Verbrauch im NEFZ-Zyklus beträgt 1,5 bis 1,4 Liter pro 100 Kilometer, analog 34 bis 31 Gramm CO2 pro Kilometer. Der A3 Sportback 45 TFSI e startet immer elektrisch. Bis zu 74 Kilometer nach NEFZ-Norm (63 Kilometer im WLTP-Zyklus) kann der Fahrer lokal emissionsfrei zurücklegen. Die rein elektrische Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h.

Vier Fahrmodi für hohe Effizienz

Im Modus „Auto Hybrid“, der Haupt-Betriebsart, teilen sich Verbrenner und Elektromotor die Arbeit intelligent untereinander auf. Je nach Situation und Fahrerwunsch kann das Auto segeln, rekuperieren – im Schub wie beim Bremsen – oder mit E-Maschine und TFSI gemeinsam boosten.

Audi-A3-Sportback-Plug-in-Hybrid-Cockpit
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Wählt der Fahrer die Modi „Battery hold“ oder „Battery charge“, hält das Hybridmanagement den Ladezustand der Batterie konstant oder erhöht ihn gezielt. Mit der EV-Taste priorisiert er den elektrischen Antrieb. Weitere Funktionen steuert der Fahrer über das zentrale MMI-Display, die Sechsgang S tronic oder das Fahrdynamiksystem Audi drive select. Spezielle Anzeigen informieren ihn über die Tätigkeit des Antriebs: So zeigt das digitale Kombiinstrument die aktuell abgerufene Leistung, den Antriebsmodus, den Ladezustand der Batterie und die Reichweiten an. Das MMI‑Display visualisiert zudem die Energieflüsse.

Sportliche Ausstattung

Das Exterieur des Audi A3 Sportback 45 TFSI e ist expressiv gezeichnet, so Audi: das Optikpaket schwarz und ein Singleframe-Gitter mit hochglänzenden schwarzen Einlegern betonen den sportlichen Charakter. Auf Wunsch bietet Audi die Matrix-LED-Scheinwerfer mit blendfreiem Fernlicht und dynamischem Kurvenlicht. Ihr digitales Tagfahrlicht – ein Pixelfeld aus 15 LED-Segmenten – stellt eine E-förmige Lichtsignatur als Symbol für den Plug-in-Hybridantrieb dar.

Audi A3 Sportback 45 TFSI e
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Hinter den 17‑Zoll-Rädern sitzen größere Bremsscheiben als beim 40 TFSI e – die vorderen haben 340 Millimeter Durchmesser, die hinteren 310 Millimeter. Alle Bremssättel sind rot lackiert. Darüber hinaus gehören gegenüber dem 40 TFSI e Audi drive select, Sportsitze, abgedunkelte Scheiben sowie eine Zweizonen-Klimaautomatik und der Komfortschlüssel zur Serienausstattung. Der A3 Sportback 45 TFSI e kostet in Deutschland ab 40.395,29 Euro (41.440 Euro mit 19 Prozent MwSt.). Die Kunden haben Anspruch auf 6750 Euro Förderung.

Quelle: Audi – Pressemitteilung vom 07.12.2020

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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