Audi stärkt China-Geschäft für Produktion sportlicher PPE-Elektroautos

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Michael Neißendorfer
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Audi baut seine Partnerschaft mit FAW aus und will damit den Grundstein für seinen weiteren Erfolg in China legen. Der Vorstand von Audi wie auch der Aufsichtsrat des Volkswagen Konzerns und der Vorstand der FAW Group bestätigen Changchun (Nordost-China) als Sitz des neu zu gründenden Audi-FAW Unternehmens. Dies wurde während der feierlichen Unterzeichnung in Changchun und Peking bekannt gegeben. Die AUDI AG und der Volkswagen Konzern China werden 60 Prozent der Anteile halten.

Damit wird das Unternehmen für die lokale Produktion von vollelektrischen Audi Modellen auf der gemeinsam mit Porsche entwickelten „Premium Platform Electric“ (PPE) das erste Kooperationsunternehmen mit Mehrheitsbeteiligung von Audi in China sein. Die Produktion des ersten gemeinsam mit FAW gebauten PPE-Modells soll bis 2024 anlaufen. Changchun ist auch der Stammsitz des Joint Venture FAW‑Volkswagen, an dem Audi seit über 30 Jahren beteiligt ist und, neben anderen Standorten in China, bereits lokal Automobile der Marke mit den Vier Ringen produziert.

„Mit dem neuen Audi-FAW Unternehmen in Changchun bauen wir unsere Präsenz im chinesischen Markt weiter aus und stärken durch die Produktion vor Ort unsere Positionierung als Hersteller vollelektrischer Premiumfahrzeuge. Damit schreiben wir die Erfolgsgeschichte von Audi in China weiter fort und gestalten den Wandel der chinesischen Autoindustrie aktiv mit hin zu nachhaltiger Mobilität.“ – Markus Duesmann, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG

Die Gründung des neuen PPE-Unternehmens soll offiziell im ersten Quartal 2021 erfolgen, sobald die Zustimmung aller Beteiligten und der chinesischen Aufsichtsbehörden vorliegt. „Die gestärkte Partnerschaft von Audi und FAW leitet die neue Ära der Elektrifizierung ein als nächstes ‚Goldenes Jahrzehnt‘ von Audi im wichtigen Markt China“, sagt Werner Eichhorn, Präsident von Audi China. Die FAW Audi Sales Co., Ltd. übernimmt den Vertrieb der lokal von FAW-Volkswagen produzierten Audi Modelle, der Audi Importfahrzeuge sowie der künftig im gemeinsamen PPE-Werk gefertigten Automobile.

Einführung des zweiten Partners SAIC als weiterer Schritt für erfolgreiches China-Geschäft

Audi verstärkt mit diesen strategischen Entscheidungen sein Engagement auf seinem größten Auslandsmarkt weiter. Gemeinsam mit seinem Partner FAW wird das lokal produzierte Produktangebot bis Ende 2021 auf zwölf Modelle erweitert. 2022 sollen die Produkte des zweiten Partners SAIC Volkswagen eingeführt werden. Bisher hat Audi auf dem chinesischen Markt fast sieben Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Allein im Jahr 2020 hat Audi in China 727.358 Fahrzeuge verkauft. Damit konnte die Marke das historisch beste Ergebnis in über 30 Jahren auf dem chinesischen Markt erzielen.

Quelle: Audi – Pressemitteilung vom 18.01.2021

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Michael Neißendorfer

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Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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