Alfa Romeo: Ausblick auf vollelektrischen Mito-Nachfolger

Alfa Romeo: Ausblick auf vollelektrischen Mito-Nachfolger
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Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 3 min

Der Alfa Romeo Mito soll wohl einen reinen Elektroauto-Nachfolger erhalten. Des Weiteren bereite man sich darüber hinaus darauf vor jedes Jahr, bis 2030, ein neues Modell auf die Straße zu bringen. Hierdurch wolle man die eigene Produktpalette in den nächsten Jahren rasch erweitern. E-Autos spielen hierbei eine entsprechende Rolle.

Markenchef Jean-Philippe Imparato hat bestätigt, dass es unter dem neuen Eigentümer Stellantis bis 2030 jedes Jahr ein neues Auto geben wird. Ein kleiner Geländewagen, der Brennero, wird 2025 auf den Markt kommen. Außerdem wird es Nachfolger für die Limousine Alfa Romeo Giulia und den Geländewagen Alfa Romeo Stelvio geben, sowie die erwartete Rückkehr des Coupés Alfa Romeo GTV. Zudem hat er bestätigt, dass das nächste Flaggschiffmodell der Marke ein vollelektrischer Crossover sein wird, der größer ausfallen soll als der mittelgroße Stelvio. Dieses Modell, das es unter anderem mit dem BMW X5 aufnehmen soll, soll 2027 erscheinen – jenem Jahr, ab welchem Alfa Romeo ausschließlich vollelektrische Fahrzeuge verkaufen will.

Das neue Elektro-Flaggschiff, das Gerüchten zufolge Castello heißen soll, wird Alfa Romeos vierter Crossover sein, nach dem Stelvio, dem Tonale und dem kleinen Crossover Brennero, der 2024 debütieren soll. Auch ein neuer Kleinwagen ist in Vorbereitung, der einen neuen Einstieg in die Marke bieten soll, wobei sinnvollerweise Technologien aus anderen Bereichen des Stellantis-Imperiums genutzt werden. Der ursprüngliche Mito, der 2008 auf den Markt kam, wurde 2019 angesichts der rückläufigen Nachfrage eingestellt.

Damals erklärte Europa-Chefin Roberta Zerbi: „Der Mito ist ein Dreitürer und die Leute entscheiden sich immer mehr für fünftürige Autos.“ Der kommende Kleinwagen wird also zwangsläufig fünftürig sein, um den Absatz zu maximieren, und könnte auf einer von zwei Plattformen basieren. Zur Auswahl steht die Basis des neuen Fiat 500, die in erster Linie für das elektrische Stadtauto entwickelt wurde und daher anderweitig verwendet werden muss, um die Entwicklung zu rechtfertigen. Wahrscheinlicher erscheint jedoch, dass die e-CMP-Plattform, die vom Peugeot e-208 und Opel Corsa-e zum Einsatz kommt.

Der neue Mito wird ein reines Elektroauto sein, da Alfa Romeo den Verbrennungsmotor ab 2025 komplett abschaffen will. Wahrscheinlich wird er sich an den Peugeot e-208 und den Opel Corsa-e anlehnen, da die Plattform wie die Faust aufs Auge zu passen scheint. Der Chef von Alfa Romeo UK, Damien Dally, wollte nicht bestätigen, dass es einen neuen kleinen Stromer geben wird, sagte aber: „Die Marke hat in der Vergangenheit schon viele Autos verkauft: Die Marke hat eine lange Tradition im Verkauf von kompakten, sportlichen Autos und es ist ein interessanter Bereich des Marktes, der ein hohes Volumen hat und uns ein viel breiteres Angebot bietet. Der Mito war ein dreitüriges Auto, aber wenn er fünf Türen gehabt hätte, wäre der Markt viel größer gewesen. Der nächste Schritt auf dem Weg zur Elektrifizierung ist der vollelektrische Antrieb, und die Kompaktwagen passen gut dazu und man kann das Auto nutzen, das am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt.“

Zunächst erwartet Alfa Romeo einen großen Absatzschub durch den brandneuen Tonale Kompakt-SUV. Imparato geht davon aus, dass Alfa Romeo einen Jahresabsatz von 70.000 bis 80.000 erreichen kann. Der Tonale wird im Juni in Europa in Mild-Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Varianten in den Verkauf gehen, die Verkäufe in den USA sollen bis Ende des Jahres folgen.

Quelle: autocar.co.uk – Alfa Romeo readies electric-only Mito replacement

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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