VW kommt bei nachhaltiger und effizienter Produktion schneller voran

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Michael Neißendorfer
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Der Volkswagen-Konzern kommt schneller als gedacht voran bei dem Ziel, sowohl effizient als auch nachhaltig zu produzieren. Gleichzeitig mache das Unternehmen weiterhin gute Fortschritte bei der Senkung seiner Kosten in der Fertigung, wie Oliver Blume, Mitglied des Volkswagen Konzernvorstands und Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, sagte: „Wir produzieren umweltfreundlicher denn je. Von 2010 bis Ende 2019 werden die Umweltauswirkungen je produziertem Fahrzeug voraussichtlich um mehr als 37 Prozent sinken.“

Vor gegenläufigen Effekten werden zudem in der Produktion voraussichtlich Performance-Maßnahmen in Höhe von einer Milliarde Euro umgesetzt und die Produktivität um sechs Prozent erhöht. Blume betonte aber zugleich, dass man bei den Effizienz-Maßnahmen nicht nachlassen dürfe. Bei dem Ziel, die Umweltauswirkungen in der Produktion bis zum Jahr 2025 zu halbieren, ist der Volkswagen Konzern mit den schon jetzt erreichten 37 Prozent deutlich erfolgreicher als geplant.

In die Bemessung der Umweltauswirkung pro Fahrzeug fließen folgende fünf Kriterien ein: CO2-Ausstoß, Energie-, Wasser- und Lösemittelverbrauch sowie Abfallaufkommen. Allein in den letzten zwei Jahren seien die CO2-Emissionen pro Fahrzeug um mehr als zehn Prozent gesunken.

Auch bei dem Ziel, die Produktivität in der Fertigung von 2016 bis 2025 um 30 Prozent zu verbessern, komme der Konzern weiterhin gut voran, so VW in einer aktuellen Mitteilung: In diesem Jahr wird die Produktivität voraussichtlich um sechs Prozent über der des Vorjahres liegen, wozu insbesondere die Standorte außerhalb Deutschlands beitragen. Die Verbesserung fällt dabei höher aus als ursprünglich geplant. In Summe werden im Konzern in 2019 voraussichtlich Performance-Maßnahmen in Höhe von einer Milliarde Euro umgesetzt – vor gegenläufigen Effekten wie Inflation oder Tariferhöhungen. Blume sagte dazu: „Unsere nachhaltige Produktion ist eine wichtige Stellschraube, um auch unserer sozialen Verantwortung gerecht zu werden.“

Blume betonte zugleich die Bedeutung der Effizienz-Maßnahmen in der Konzern Produktion: „Der markenübergreifende Wissenstransfer und eine enge Zusammenarbeit sind wesentliche Erfolgsfaktoren für weitere Produktivitätssteigerungen sowie Kosten- und Investitionsreduzierung.“ So gehe es verstärkt darum, exzellente Beispiele und Lösungen von einem Standort auf die anderen zu übertragen. „Wir haben weltweit 122 Produktionsstandorte im Konzern. Dieser Produktionsverbund bietet ein enormes Potential für Synergien. Die Maßnahmen unserer Produktionsstrategie setzen wir weiter konsequent um.“

Quelle: VW – Pressemitteilung vom 26.11.2019

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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