Volkswagen verbessert Kosteneffizienz und Wirtschaftlichkeit

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Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 3 min

Die Marke Volkswagen hat einer aktuellen Mitteilung zufolge im ersten Quartal 2022 die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens nachhaltig gestärkt. Das operative Ergebnis stieg demnach in den ersten drei Monaten vor Sondereinflüssen auf 513 Millionen Euro (Q1 2021: 490 Mio. Euro). Der Umsatz erreichte durch eine optimierte Modell- und Preispolitik knapp 15 Milliarden Euro (Q1 2021: 17,6 Mrd. Euro), während die Zahl der Auslieferungen im selben Zeitraum durch die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, des globalen Halbleiter-Engpasses und der jüngsten Corona-Maßnahmen in China bei rund einer Millionen Fahrzeugen lag (Q1 2021: 1,36 Mio.). Die operative Rendite vor Sondereinflüssen stieg demgegenüber auf 3,4 Prozent (Q1 2021: 2,8 Prozent).

Wir haben in einem schwierigen Umfeld die Wirtschaftlichkeit weiter verbessern können. Das bestätigt, dass Volkswagen mit der ACCELERATE Strategie den richtigen Weg für die nachhaltige Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität eingeschlagen hat“, sagt Volkswagen CEO Ralf Brandstätter. Der Hersteller habe so „eine sehr solide Grundlage geschaffen für die beschleunigte Transformation zu CO2-freier und vollvernetzter Mobilität“.

Um die Wettbewerbsfähigkeit weiter nachhaltig zu stärken, arbeite Volkswagen unverändert intensiv an seiner Kosteneffizienz – unter anderem sei eine weitere Senkung der Fix- und Gemeinkosten anvisiert. „Wir sind aktuell verschiedenen Herausforderungen ausgesetzt wie den geopolitischen Unsicherheiten, stark ansteigenden Rohstoff- und Energiepreisen sowie den Auswirkungen der Pandemie in China. Mit unseren Kostensenkungsmaßnahmen und der gezielten Steigerung der Ergebnisqualität arbeiten wir gegen diese Risiken. An dem Ziel von sechs Prozent operativer Umsatzrendite in 2023 halten wir jedoch fest“, so Volkswagen CFO Alexander Seitz. Die Prognose sei abhängig vom weiteren Verlauf des Kriegs in der Ukraine und insbesondere dessen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und damit auf die Geschäftstätigkeit von Volkswagen Pkw. Aktuell sei die Kundennachfrage sowohl bei Verbrennern als auch im Bereich Elektromobilität unverändert sehr gut.

Absatz von vollelektrischen Fahrzeugen erneut stark gestiegen

In den ersten drei Monaten wurden dem Hersteller zufolge 53.400 vollelektrische Fahrzeuge (BEV) ausgeliefert (+74 Prozent). Der vollelektrische ID.4 nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Mit 30.300 Stück war mehr als jedes zweite ausgelieferte E-Auto ein ID.4. Die Produktionskapazitäten für den elektrischen Bestseller werden gerade mit Hochdruck ausgebaut. Bereits am 20. Mai 2022 soll das Werk in Emden mit der Serien-Produktion des ID.4 starten und so zusätzliche Kapazitäten für das Erfolgsmodell schaffen. In der zweiten Jahreshälfte soll der ID.4 auch am US-Standort Chattanooga vom Band rollen, wo VW einem Bericht zufolge ein zweites Werk errichten will. Die Nachfrage nach den Modellen der gesamten ID. Familie bleibe unverändert hoch – insgesamt sollen in Europa mehr als 120.000 Kundenaufträge allein für die ID. Modelle vorliegen.

Der Auftragsbestand über alle Antriebsarten liege auf einem historischen Höchststand von mehr als 670.000 Fahrzeugen allein für Europa. Das Unternehmen arbeitet daher intensiv daran, die Lieferzeiten für die Kundinnen und Kunden möglichst gering zu halten und den hohen Auftragsbestand schnellstmöglich abzuarbeiten.

Quelle: Volkswagen – Pressemitteilung vom 04.05.2022

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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