VWs Ökostrom-Anbieter Elli zieht positive Bilanz

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Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 3 min

Mit dem vollelektrischen ID.3 startet in diesem Jahr die große E-Offensive von Volkswagen. Das Unternehmen unternimmt alles, um den Umstieg auf das E-Auto für die Kunden so einfach wie möglich zu machen. So liefert die Volkswagen Tochter Elli ein Gesamtpaket rund ums Laden – von der Wallbox bis zum passenden, klimafreundlichen Strom.

Elli steht für Electric life und ist Teil der Energiewende. Seit gut einem Jahr bietet das Unternehmen den Volkswagen Naturstrom für Privathaushalte und Unternehmen an. Die Zahl der Kunden war schon kurz nach der Einführung fünfstellig und wächst kontinuierlich weiter. Für 2020 erwartet das Unternehmen einen weiteren Aufwärtstrend. Denn mit dem Verkaufsstart des ID.3 werden sich auch weitere Kunden für den passenden Ökostrom-Tarif entscheiden. Elli hat sich das Ziel gesetzt, die Themenbereiche Energie und Mobilität digital zu vernetzen und den Wechsel auf die E-Mobilität optimal zu begleiten.

„Elli ist ein junges und dynamisches Unternehmen, das schon jetzt einen Beitrag zur Energiewende leistet. Besonders freut uns, dass wir bei den großen Vergleichsportalen durchweg sehr gut abschneiden. In den kommenden Jahren wollen wir noch mehr Menschen von unseren innovativen und nachhaltigen Energielösungen überzeugen.“ — Thorsten Nicklass, CEO von Elli

Die persönliche Energiewende ist denkbar einfach: Mit nur drei Klicks findet man auf der Elli-Website den passenden Naturstromtarif für sich. Erstens den durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch eingeben, zweitens die Frage beantworten, ob man ein batteriebetriebenes E-Auto besitzt und wenn ja, wieviel Kilometer man jährlich damit fährt und drittens die Postleitzahl eingeben. Fertig. Schon wird der passende Tarif berechnet.

Geliefert wird Volkswagen Naturstrom, ein TÜV-zertifizierter Ökostrom. Für jede Kilowattstunde, die der Kunde verbraucht, wird die gleiche Menge Strom aus regenerativen Quellen wie Windkraft, Solarenergie oder Wasserkraftwerken ins Netz gespeist. Derzeit stammt der Strom größtenteils aus Wasserkraftwerken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zudem investiert der Lieferant VW Kraftwerk aktiv in den Ausbau regenerativer Energien – etwa durch den Bau von Windparks und Solaranlagen an seinen Standorten. „Wir wollen Ökostrom für unsere Kunden einfach, günstig und nachhaltig gestalten“, benennt Nicklass den Anspruch von Elli.

Elli liefert die Wallbox und den dazugehörigen Service

In den kommenden Monaten will Elli sein Portfolio weiter ausbauen und ein komplettes Ökosystem rund um das Laden von Elektroautos anbieten. Dazu gehört beispielsweise der ID.Charger, eine Wallbox für das Laden zu Hause. Zur Auswahl stehen drei Varianten, die sich vor allem durch den Funktionsumfang unterscheiden. Der Verkauf wird parallel mit dem ID.3 im 1. Halbjahr 2020 starten. Auch für Flottenkunden bietet Elli ein Gesamtpaket rund ums Laden. So übernimmt Elli nicht nur die Planung und Installation der Ladepunkte, sondern kümmert sich auf Wunsch auch um Wartung und Abrechnung. Für den Kunden liefert Elli also alles aus einer Hand.

Fragen wie „Wie viele Ladestationen benötige ich?“, „Wie viele Fahrzeuge kann ich elektrifizieren?“, „Wie kann ich meine Kosten gering halten?“, „Kann ich meine Photovoltaikanlage zum Laden nutzen?“ oder auch „Kann ich einen stationären Energiespeicher vor Ort nutzen?“ werden durch Elli für jeden Kunden individuell vor Ort geklärt.

We Charge vereinfacht öffentliches Laden

Auch für das öffentliche Laden entwickeln Volkswagen und Elli intelligente Lösungen. Mit der Ladekarte WeCharge können Nutzer künftig europaweit an mehr als 100.000 öffentlichen Ladepunkten laden. Dafür schließt Elli mit den jeweiligen Betreibern der Ladesäulen eigene Verträge ab. So wird für den E-Auto-Fahrer öffentliches Laden komfortabel, transparent und sicher. WeCharge wird im Zuge der Markteinführung des ID.3 auf den Markt kommen.

Quelle: VW — Pressemitteilung vom 29.01.2020

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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