Toyota Mirai Concept: Hinterradantrieb, größere Wasserstofftanks & mehr Reichweite

Toyota Mirai Concept: Hinterradantrieb, größere Wasserstofftanks & mehr Reichweite
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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
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Dass Toyota derzeit für E-Autos keine Nachfrage sieht, wurde mehr als ausführlich auf unserem Portal diskutiert. Nicht nur in jüngster Vergangenheit. Mit der Vorstellung des Toyota Mirai Concept und damit dem unmittelbaren Nachfolger des Wasserstoffautos Toyota Mirai wird klar, der Automobilhersteller will im Massenmarkt verstärkt Fuß fassen. Über den gesamt Produktionszeitraum des Fahrzeugs betrachtet, hat Toyota insgesamt mehr als 10.000 Einheiten gefertigt und weltweit verkauft.

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Der Mirai, noch ein Nischenfahrzeug mit weltweit gut 3.000 Fahrzeugen pro Jahr, soll dann „in nicht allzu langer Zeit“ deutlich öfter auf die Straße kommen. Erste Details und Fakten scheinen zu zeigen, dass das Toyota Mirai Concept das richtige Auto dafür ist. 2020 soll bereits der Marktstart in Japan, Nordamerika und Europa starten. Der Startschuss für die Fertigung des Mirai-Nachfolgers wurde für den Herbst des gleichen Jahres festgelegt. Mit Hilfe eines optimierten Brennstoffzellensystems und größeren Wasserstofftanks strebt Toyota eine bis zu 30 Prozent höhere Reichweite an, als die Vorgängerversion. Demnach sollten bis zu 650 km rein elektrisch möglich sein, die erste Generation brachte es nämlich auf 500 km Reichweite.

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Mittlerweile gibt es auch Angaben zu den Abmessungen des Brennstoffzellenfahrzeugs. Dieses bringt es auf 4,97 Meter in der Länge, 1,88 Meter in der Breite und eine Höhe von 1,47 Meter. Der Radstand beträgt 2,92 Meter. Aufbauend auf der neuen modularen Toyota Plattform für Fahrzeuge mit Hinterradantrieb kommt der Mirai II mit einem solchen daher und nicht mehr wie in der ersten Generation mit Frontantrieb. Die neue Plattform verleiht der E-Limousine zugleich eine höhere Karosseriesteifigkeit und einen niedrigeren Fahrzeugschwerpunkt. Dies steigert Agilität und Ansprechverhalten und sorgt für ein leichtfüßiges Handling, so die Aussage des Automobilherstellers.

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Das größere H2-Fassungsvermögen wollen die Japaner durch den Einbau von nun drei Tanks – einem langen, zwei kurzen – gewährleisten. So sei rund ein Kilogramm höhere Kapazität an Bord. Toyota gibt zudem zu verstehen, dass man ein „emotionales und dynamisches Auto, das den Kunden wirklich Spaß macht“ auf die Straße bringen wolle, so der neue Mirai Chefingenieur Yoshikazu Tanaka. Abschließend gibt Tanaka zu verstehen: „Die Kunden sollen sagen können, dass sie sich nicht nur deshalb für den Mirai entschieden haben, weil er ein Brennstoffzellenfahrzeug ist, sondern weil sie genau dieses Auto haben wollten.“

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Quelle: Toyota – Pressemitteilung vom 14. Januar 2020

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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