Tesla liefert 95.200 Autos im zweiten Quartal aus; bricht damit bisherige Rekorde

Cover Image for Tesla liefert 95.200 Autos im zweiten Quartal aus; bricht damit bisherige Rekorde
Copyright ©

Christopher Lyzcen / Shutterstock.com

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Tesla hat seine Zahlen für das zweite Quartal 2019 veröffentlicht. Zwischen April und Juni stellte der Automobilhersteller somit neue Rekorde auf. Man blickt auf 87.048 produzierte Fahrzeuge zurück und lieferte gleichzeitig rund 95.200 Fahrzeuge sowohl in den USA als auch in anderen Ländern aus.

Insgesamt wurden im zweiten Quartal 2019 insgesamt 14.517 Model S und Model X produziert, während die Produktion von Model 3 bei 72.531 Einheiten lag. Insgesamt 17.650 Model S und X und 77.550 Model 3 wurden im zweiten Quartal ausgeliefert. Etwas was sich Ende Mai bereits andeutete und durch Teslas Aktivitäten befeuert wurde.

Tesla stellt fest, dass seine beeindruckenden Ergebnisse zum Teil auf das Ergebnis der Straffung seiner globalen Logistik- und Lieferaktivitäten zurückzuführen sind. Dadurch konnte das Unternehmen größere Fahrzeugmengen bewältigen und gleichzeitig Kosteneinsparungen und Verbesserungen erzielen.

Tesla betonte ebenso, dass die im Laufe des Quartals generierten Aufträge die Gesamtlieferungen des Unternehmens überstiegen. Vor diesem Hintergrund geht Tesla mit einem Anstieg des Auftragsbestands in das dritte Quartal. Dies dürfte es dem Unternehmen ermöglichen, im dritten Quartal sowohl in der Produktion als auch in den Lieferungen weiter zu wachsen. Ende Juni 2019 befanden sich über 7.400 Fahrzeuge im Transit zu den Kunden.

Ein Blick nach Europa offenbart, dass Tesla dort auch kräftig mitmischt. 126.966 Elektroautos wurden vom Januar bis Mai 2019 in West-Europa abgesetzt. Gut 20,5% dieser E-Autos waren ein Tesla Model 3, um genau zu sein wurden 25.966 Model 3 von Januar bis einschließlich Mai 2019 in West-Europa zugelassen. Eine Ansage an alle anderen Automobilhersteller!

Quelle: Tesla – Pressemitteilung vom 03. Juli 2019

Worthy not set for this post
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Schreib einen Kommentar und misch dich ein! 🚗⚡👇


Sven Senkpiel:

Die Geschwindigkeitsanzeige kann man im Augenwinkel gut erkennen. Ich denke wir sollten unsere Denkansatz ändern. Das Modell drei ist für autonomes Fahren konzipiert d.h. mit einer der nächsten Updates werden automatisch Geschwindigkeitsbegrenzung erkannt. Wenn man dann im autonomen oder halbautonomen Modus fährt, wird sowieso immer die richtige Geschwindigkeit eingehalten damit ist die Anzeige völlig egal.

Strauss:

Tja , Gott sei Dank gibt es TESLA. Einer der es der Welt seit 10 Jahren zeigt das der Krieg im E Bereich auf dem technischen Reissbrett und nicht bei den Nur-Kaufleuten entschieden wird. Ausser dem E Niro hat das Model 3 wirklich kaum einen erst zunehmenden Konkurrenten. Schon 1960 hat Renault bei der Dauphine praktisch alle Hebel ums Lenkrad herum angeordnet. Im Zuge der Digitalisierung sind aus diesen „Hebeln„ reine Touches geworden.GM hat beim Volt schon 2010 auf berührbare Symbole unterhalb vom Bildschirm praktisch fast alles auf dem sog. Waschbrett- tableau zusammen gefasst. Durch drücken auf diese Symbole können die meisten Autofunktionen direkt gesteuert werden ohne immer noch auf den Bildschirm greifen zu müssen. Trotz absoluter Steigerung zur Digitalisierung im Auto wird Teslalike im Model 3 nicht bei allen Kunden geliebt. Auch der Innenraum ist nicht gerad eine Augenweide schöner Autos. Es stellt sich die Frage, ob beim Fahren mit gerader Kopfstellung, die Digitalanzeige der Geschwindigkeit nicht besser hinter dem Lenkrad platziert werden sollte. Auch bei TESLA gilt, es gibt nichts was man nicht noch besser machen könnte. Honda E wird hier Neues zeigen.

Peter wulf:

Leider wird immer bei der Beurteilung von Tesla
auf die gesunkenen Verkaufszahlen für Model S + X hingewiesen. Meines Erachtens ist das Problem das Tesla im Vergleich zu den grossen deutschen Auto Herstellern nicht Millionen für Werbung ausgibt und nicht in jeder Stadt seit mindestens seit über 80 Jahre ein Autohaus und Werkstatt besitzt. Ferner ist die technische Leistung und Reichweite des Model 3 ähnlich Model S und X nur die Ausstattung und Grösse sowie Bequemlichkeit, nur die Abmessungen und der Preis sind niedriger. Model 3 ist besser in unseren europäischen Städten zu händeln.
Darum sind die Zulassung stahlen für Model S+X in Europa gesunken. Auch werden die hohen kosten für das europaweite Tesla ladenetz mit Superchargern und Destinationcharger nicht berücksichtigt. Alle anderen Konkurrenten lassen Ladenetz vom Staat oder Energieversorgern errichten. Ferner können viele Model S + X Besitzer ihr Leben lang kostenlos ihre Autos Laden. Warum sollten sie dann ein neues Model S und X oder 3 kaufen für dessen Laden Sie bezahlen müssen. Ich fahre seit 2016 ein Model S70D und habe bisher nur ca 100€ für Strom bezahlt für dh 45Tkm .

Niki:

Tesla wird überleben, da bin ich mir ziemlich sicher.
Der Aktienkurs ist auch wieder kräftig gestiegen.
Ich bin mir aber nicht sicher ob alle deutschen Hersteller überleben werden.
Durch die halbherzige Beschäftigung mit dem eAntrieb geraten sie immer mehr ins Hintertreffen.
Der technische Fortschritt von Tesla ist kaum noch aufzuholen.

Ähnliche Artikel

Cover Image for EU: Marktanteil von E-Autos steigt auf 15,6 Prozent

EU: Marktanteil von E-Autos steigt auf 15,6 Prozent

Daniel Krenzer  —  

In Deutschland steigt der Anteil von Elektroautos in diesem Jahr besonders stark an. Frankreich hingegen schwächelte.

Cover Image for PEM: Europas Batterie-Industrie vor dem „Tal der Tränen“

PEM: Europas Batterie-Industrie vor dem „Tal der Tränen“

Sebastian Henßler  —  

Europas Batteriebranche kämpft mit hohen Kosten, fehlendem Know-how und dem Vorsprung asiatischer Wettbewerber – PEM-Professor Heimes zeigt die Folgen.

Cover Image for IAA: „Von deutschen Herstellern ist ein Modellfeuerwerk zu erwarten“

IAA: „Von deutschen Herstellern ist ein Modellfeuerwerk zu erwarten“

Michael Neißendorfer  —  

Kunden dürfen sich auf ultrakurze Ladezeiten und hohe Reichweiten freuen, so Capgemini-Analyst Sulek, die E-Mobilität wird also nochmals alltagstauglicher.

Cover Image for MG Motor will in zwei Jahren 13 neue E-Autos herausbringen

MG Motor will in zwei Jahren 13 neue E-Autos herausbringen

Daniel Krenzer  —  

Mit einer Produktoffensive will die SAIC-Marke vor allem auf dem Heimatmarkt mehr Kunden von seinen E-Autos überzeugen.

Cover Image for Porsche frischt den Elektro-Macan auf

Porsche frischt den Elektro-Macan auf

Michael Neißendorfer  —  

Porsche stattet den vollelektrischen Macan mit neuen Assistenzsystemen und digitalen Features aus. Im Fokus stehen mehr Komfort beim Parken, Laden und Ziehen.

Cover Image for Hyundai-Kia und Batteriehersteller arbeiten zusammen für sicherere Elektroautos

Hyundai-Kia und Batteriehersteller arbeiten zusammen für sicherere Elektroautos

Laura Horst  —  

Führende südkoreanische Autohersteller und Batterieunternehmen wollen gemeinsam die Batteriesicherheit verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit stärken.