SsangYong will Korando als E-SUV auf die Straße bringen

SsangYong will Korando als E-SUV auf die Straße bringen
Copyright:

SsangYong

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Mit dem e-SIV hat der koreanische Automobilhersteller SsangYong im August 2018 einen Blick in die Zukunft gewagt. Bei dem Konzeptfahrzeug handelt es sich nicht um einen E-SUV, sondern um einen e-SIV – dies steht für „Electronic Smart Interface Vehicle“ und verbindet die Ansätze für Elektromobilität, Konnektivität und autonomes Fahren in einem Fahrzeug. Mittlerweile hat man sich vom Konzept abgewandt und bringt eine Elektro-Version des Korando auf die Straße, nähere Details wurden benannt.

2021 soll der E-Korando auf die Straße kommen mit einer Systemleistung von 140 kW. Durch diese Positionierung setzt das Unternehmen die E-Version des Modells an die Spitze, und damit über die Variante mit 1.5 T-Gdi Turbo-Benzinmotor mit 120 kW/163 PS. Des Weiteren wird die reine Elektrovariante des SUV den Verbrenner in puncto Beschleunigung schlagen, da das komplette Drehmoment von Beginn an zur Verfügung steht. Aufgrund des „Reichweitenerhalts“ geht AutoExpress davon aus, dass die Höchstgeschwindigkeit bei 150 km/h gedeckelt wird.

SsangYong

Laut dem britischen Magazin wird der SsangYong Korando seiner Energie aus einer 61,5 kWh Batterie beziehen, welche auf Zellen von LG Chem setzt. Hinsichtlich der Reichweite ist hierbei von 420 km nach NEFZ; in der Realität dann wohl eher von um die 320 Kilometer die Rede. Mit dem Elektro-Korando folgt die Elektrifizierung eines in China beliebten Verbrenners, welcher gerade erst im September in der 4. Generation angekündigt wurde.

Neben der rein elektrischen Variante, welche im ersten Quartal 2021 auf die Straße kommt, soll 2022 eine Version mit Diesel-Mild-Hybrid folgen. Preise der E-Version hat man bisher nicht kommentiert. SsangYong bietet den neuen Korando in den fünf Ausstattungslinien Crystal, Amber, Quartz, Onyx und Sapphire an, die Preise beginnen bei 22.990 Euro.

Quelle: SsangYong – Pressemitteilung vom 19. September 2019

worthy pixel img
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto Hersteller

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Felix Katz  —  

Polestar entwickelt für das bidirektionale Laden ein virtuelles Kraftwerk. So sehen die Potenziale und Herausforderungen der Vehicle-to-Grid-Technologie aus.

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Felix Katz  —  

Caterhams Project V soll 2026 auf die Straßen kommen – für mindestens 90.000 Euro. Das Konzeptmodell kommt von einem bekannten Designer.

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

Maria Glaser  —  

Um sich weiterhin erfolgreich auf dem chinesischen Markt für Elektroautos zu behaupten, arbeitet VW eng mit Unternehmen vor Ort zusammen.

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

Michael Neißendorfer  —  

1000 Standorte in ganz Deutschland: EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze für Elektroautos bundesweit.

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Felix Katz  —  

Die Zeekr-Modelle 001 und X können in Schweden und den Niederlanden vorbestellt werden. Der Auslieferungsstart ist im Herbst.

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

Felix Katz  —  

Die geplante Euro-7-Abgasnorm scheint auf der Kippe zu stehen. Mehrere EU-Staaten und Autohersteller wollen eine weitere Senkung der Grenzwerte verhindern.

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Hannes Dollinger  —  

Eine neue Studie besagt, dass bis zu 68 Prozent der bis 2030 in der EU geplanten Lithium-Ionen-Batterie-Produktionen gefährdet sind.