Skoda macht mit Elektro-SUV Enyaq auch beim Design den nächsten Schritt

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Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 3 min

Am 1. September 2020 stellt Skoda in Prag sein erstes rein batterieelektrisches SUV vor, den Enyaq iV. Das Modell markiert für den tschechischen Automobilhersteller den Aufbruch in eine neue Ära, daher macht die Marke mit dem Enyaq iV auch beim Design den nächsten Entwicklungsschritt. Emotionale Linien und ausgewogene, dynamische Proportionen verbinden sich beim ersten Skoda auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) aus dem Volkswagen Konzern mit typisch großzügigen Platzverhältnissen und nachhaltigem Fahrspaß, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung, in der Karl Neuhold, Leiter Exterieur Design bei Skoda, die Besonderheiten des Enyaq iV-Designs erklärt.

Wir setzen auch beim Enyaq iV auf die emotionale Skoda Designsprache, die bereits den Scala, den Kamiq und die neue, vierte Generation des Octavia auszeichnet“, so Neuhold. Auch den Enyaq iV prägen „skulpturale Linien, klare Flächen und kristalline Elemente, welche die böhmische Kristallglaskunst zitieren“. Seine Proportionen unterscheiden sich allerdings von denen der bisherigen SUV-Modelle des tschechischen Herstellers: Der Enyaq iV verfüge über eine kürzere Frontpartie und eine langgezogene Dachlinie. Dadurch wirke er sehr dynamisch.

Neuhold beschreibt das Design des Enyaq iV als „progressiv, ausgewogen und selbstbewusst“. Die neuen Proportionen verleihen ihm dabei eine besondere Dynamik und „auch sehr großzügige Platzverhältnisse. Die großen Räder und die Bodenfreiheit sorgen für den kraftvollen Auftritt eines SUV.“ Als Design-Highlight hebt Neuhold die Front hervor: Skoda setze auch bei seinen Elektroautos bewusst „auf den markanten Skoda Grill, der einen hohen Wiedererkennungswert für die Marke schafft. Beim Enyaq iV ist er weit nach vorne gezogen und steht aufrechter, das verstärkt den kraftvollen optischen Auftritt.“ Ein „echter Hingucker“ seien auch die Voll-LED-Matrix-Scheinwerfer und die Tagfahrlichtleiste.

Skoda Enyaq Elektroauto SUV Design
Skoda

Beim Exterieurdesign liegen die größten Unterschiede zwischen einem Elektroauto auf MEB-Basis und einem Modell mit Verbrennungsmotor „in der Fahrzeughöhe sowie bei den Überhängen vorn und hinten“, erklärt Neuhold. Beim MEB seien die Batterien platzsparend im Fahrzeugboden verbaut, dadurch werde die Karosserie ein wenig höher. „Optisch fängt das allerdings der längere Radstand auf“, so der Designer. Ein Vorteil der MEB-Plattform sei, dass der geringere Platzbedarf der einzelnen Komponenten des Elektroantriebs im Vergleich zum klassischen Verbrennungsmotor kürzere Überhänge an Front und Heck ermögliche. Die Karosserie des Enyaq iV wirke deshalb gestreckter und sei „zudem sehr aerodynamisch, was die Reichweite positiv beeinflusst. Ein cw-Wert ab 0,27 ist für ein SUV in dieser Größe schon ein Wort.“

Ein „echter Skoda“ sei der Enyaq iV, da er „alle Skoda Tugenden und Stärken der Marke in einem Fahrzeug zusammenfasst und ein wichtiger Schritt in eine nachhaltige Zukunft des Unternehmens ist“, sagt Neuhold abschließend: „Er verbindet Design, Platz und Variabilität und überrascht mit cleveren Ideen und Features. Gleichzeitig ist er familien-, lifestyle- und langstreckentauglich. Das macht ihn zu einem perfekten Begleiter für jeden Tag.

Quelle: Skoda – Pressemitteilung vom 12.08.2020

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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