Panasonic und Tesla steigern Kapazität in Gigafactory 1 Nevada

Panasonic und Tesla steigern Kapazität in Gigafactory 1 Nevada
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Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 2 min

Elektroauto-Branchenprimus Tesla hat mit seinem langjährigen Partner Panasonic einen neuen Dreijahresvertrag, im Juni 2020, über die Herstellung und Lieferung von Lithium-Ionen-Batteriezellen in der Gigafactory in Nevada unterzeichnet. Im Rahmen dessen wurde auch eine Kapazitätserweiterung diskutiert, welche nun vonseiten Panasonic umgesetzt wird. Panasonic ist zwar nicht länger Teslas exklusiver Batterielieferant, konnte sich zuletzt jedoch über die positive Entwicklung des gemeinsamen Batteriegeschäfts in den USA freuen, da die Nachfrage nach Elektroautos von Tesla vor allem mit der Mittelklasse-Limousine Model 3 in den letzten Jahren stark angestiegen ist.

Vonseiten Panasonic fließen weitere 100 Millionen US-Dollar in die gemeinsam mit Tesla betriebene Gigafactory in Nevada. Durch dieses Investment will man die mittlerweile 14. Produktionslinie für Batteriezellen aufbauen, um somit die Fertigungskapazität um zehn Prozent auf 39 GWh pro Jahr zu steigern. Des Weiteren plane Panasonic die Energiedichte von “2170”-Batteriezellen, in fünf Jahren um 20% zu erhöhen und eine kobaltfreie Version “in zwei bis drei Jahren” auf den Markt zu bringen. Kurzfristig soll Tesla ab September durch eine um fünf Prozent erhöhte Energiedichte profitieren.

Zu Beginn der Partnerschaft investierte Panasonic 1,6 Milliarden US-Dollar in die gemeinsame Fabrik in Nevada, um eine Produktionskapazität für Batteriezellen von 35 GWh zu erreichen. Die beiden Partner allerdings hatten Probleme, dieses Ziel zu erreichen. Hierdurch wurden alle Pläne zunächst auf Eis gelegt. Erste Anzeichen deuteten dann darauf hin, dass Panasonic und Tesla den Ausbau nun doch angehen könnten – was nun auch stattfindet. Unter anderen deshalb, da Panasonic nach vielen mageren Jahren nun auch Geld mit der Gigafactory Nevada verdient.

Panasonic hat kürzlich seinen Status als exklusiver Batterielieferant von Tesla verloren, wie bereits erwähnt. Das US-amerikanische Unternehmen ist eine Partnerschaft mit der südkoreanischen LG Chem und der chinesischen Firma CATL eingegangen. Aus diesem Grund dürfte Panasonic es abgelehnt haben, seine Batterie-Roadmap mit den zukünftigen Modellen von Tesla zu verknüpfen.

Quelle: Electrive.net – Panasonic steigert Kapazität in Gigafactory 1 in Nevada

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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