Ladenetz-Betrieb: BMW und Daimler holen BP zu „Charge Now“

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BMW AG

Wolfgang Plank
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Die Autobauer BMW und Daimler beteiligen den Mineralölkonzern BP an ihrem E-Auto-Ladedienst „Charge Now“. BP werde als dritter Gesellschafter mit einem Drittel der Anteile bei der Charge-Now-Dachgesellschaft Digital Charging Solutions (DCS) einsteigen, teilten die drei Unternehmen mit. DCS ist einer der führenden Entwickler digitaler Ladelösungen in Europa und betreibt unter anderem „Mercedes me Charge“, „BMW Charging“ und „Mini Charging“. Das Netz umfasst nach eigenen Angaben mehr als 228.000 Ladepunkte in 32 Ländern. Über Kaufpreis und Konditionen der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Ausbau der E-Mobilität steht im Fokus der Strategie von BP: Das Unternehmen strebt an, sein Netz an öffentlichen Ladepunkten für Elektrofahrzeuge bis 2030 auf über 70.000 weltweit zu vergrößern. Auch in Deutschland baut BP unter der Marke „Aral pulse“ sein Netz an ultraschnellen Ladepunkten an Aral Tankstellen aus – bis zum Jahresende sollen 500 Ladepunkte mit bis zu 350 Kilowatt Ladeleistung installiert sein.

In einem ersten Schritt soll das Ladenetz von BP in das von DCS integriert werden, heißt es. So erhalten DCS-Kunden Zugang zu weiteren 8700 Ladepunkten in ganz Europa, vor allem in Großbritannien und Deutschland. bp gewinnt dadurch einen größeren Kundenkreis für sein europäisches Ladenetzwerk. Die Partnerschaft mit BP soll wiederum DCS ermöglichen, das Portfolio um kombinierte Lade- und Tanklösungen zu erweitern und den Zugang zur Ladeinfrastruktur weiter auszubauen.

Sprecher aller drei Firmen betonten die Notwendigkeit einer gut ausgebauten Infrastruktur. Diese sei der Schlüssel für eine breitere Akzeptanz der E-Mobilität. Laden müsse so schnell, einfach und zuverlässig werden wie das Tanken an der Zapfsäule. Die Zusammenarbeit dreier großer Partner sei ein wichtiger Fortschritt auf dem gemeinsamen Weg in eine nachhaltige Mobilität der Zukunft.

Quelle: Daimler / BMW – gemeinsame Pressemitteilung vom 30. März 2021

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Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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