E-Auto Kfz-Versicherung: Bis zu 25% günstiger als für Verbrenner

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Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 2 min

Elektroautos sind bis zu 25 Prozent günstiger in der Versicherung als vergleichbare Modelle mit Verbrennungsmotor. Der Unterschied beträgt bis zu 168 Euro jährlich. Das ist das Ergebnis einer Modellrechnung des Vergleichsportals Verivox.

Verivox hat sich sechs Modellen aus der E-Autosparte angenommen und diese mit einem vergleichbaren Verbrenner auf den Prüfstand gestellt. Dabei kam heraus, dass die Kostenunterschiede zwischen 8 und 25 Prozent lagen. Beim Audi Q4 40 E-tron macht es im Vergleich zum Audi Q5 45 2.0 TFSI Quattro bis zu 168 Euro jährlich aus. Als Grundlage des Vergleichs dienten die fünf günstigsten Kfz-Versicherungstarife (Haftpflicht plus Vollkasko) diese wurden mit fünf günstigsten Angeboten für vergleichbare Verbrennermodelle desselben Herstellers verglichen.

„Meist gilt die Formel, je teurer ein Auto, desto höher die Versicherungsprämie. Die niedrigeren Versicherungskosten bei Elektroautos rühren aus einem Positionierungswettbewerb der Versicherer. Diese wollen sich mit günstigen Angeboten auf diesem jüngeren, sich noch entwickelnden Markt in Stellung bringen.“ – Wolfgang Schütz, Geschäftsführer der Verivox Versicherungsvergleich GmbH

Dies würde bedeuten, je schnelle E-Autos auf der Straße Fuß fassen, desto schneller steigen die Versicherungsprämien. Aus Sicht von Schütz ist es so zumindest realistisch, dass sich die Tarife für E-Autos und Verbrenner in den nächsten Jahren angleichen. Schütz führt auch aus, dass man keine Leistungseinbuße in Kauf nehmen muss, „nur“ weil man Tarife vergleicht und sich für einen günstigeren Tarif entscheidet. „Es gibt zahlreiche Tarife mit guten Leistungen, die deutlich unterhalb des durchschnittlichen Preisniveaus liegen“, sagt Wolfgang Schütz.

Verivox

Vervivox führt aus, dass der Akku mit Abstand das teuerste und daher wichtigste Bauteil eines Elektroautos ist. Nachvollziehbarerweise sollte dieser daher ausreichend gegen Schäden durch Kurzschlüsse und Überspannungsschäden, etwa in Folge von Tierbissen oder eines Blitzeinschlags, versichert sein. Auch auf die Abdeckung von Schäden in Folge von Abtransporten sollten Versicherungsnehmer achten.

Denn bei einem E-Auto wird über die Antriebsachse Strom erzeugt. Sollte diese beim Abschleppen in Mitleidenschaft gezogen werden, kann das zu Kurzschlüssen und damit auch zu Schäden am Akku führen. Deswegen empfiehlt der Versicherungsvergleich bei E-Autos einen Vollkaskoschutz mit Neuwert- bzw. Kaufpreiserstattung.

Ferner gelten für Elektrofahrzeuge dieselben Empfehlungen wie für alle Autos: Neben einer sogenannten Mallorca-Police sollte ein Schutz bei grober Fahrlässigkeit sowie für erweiterte Wildschäden enthalten sein.

Quelle: Verivox – Pressemitteilung vom 28. März 2023

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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