Kabinen-Pedelec Hopper feiert erfolgreiches Crowdinvesting

Kabinen-Pedelec Hopper feiert erfolgreiches Crowdinvesting
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Hopper

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Hopper Mobility, ein Mobilitäts-Startup aus Augsburg, macht einen weiteren Schritt Richtung Serienfertigung seines Kabinen-Pedelecs Hopper. Gemeinsam mit dem Privatinvestoren-Netzwerk Companisto rief Hopper Mobility über die letzten Monate Unterstützer:innen dazu auf, in das Unternehmen zu investieren. Ein Investment war ab 250 Euro möglich. 280 Investoren brachten einen Betrag von insgesamt mehr als 580.000 Euro zusammen.

Die gesammelten Investitionen sollen nun in den Auf- und Ausbau der Serienfertigung für den Hopper fließen, welche für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant sei, so das Unternehmen in einer aktuellen Mitteilung. Bereits im ersten Quartal 2023 soll mit der Produktion der Pilotserie begonnen werden.

„Seitdem wir mit dem ersten Konzept des Hopper an die Öffentlichkeit gegangen sind, haben wir zahlreiche Unterstützende gefunden. Dass jetzt so viele Menschen in Hopper Mobility investieren, freut uns sehr.  Durch diese breite Unterstützung direkt von unseren Kunden können wir gemeinsam die Verkehrswende voranzutreiben und nachhaltige Mobilität Realität werden lassen.“ – Torben Müller-Hansen, Gründer von Hopper Mobility und zuständig für Investor Relations

Wir sind kurz davor, unsere Produktion zu starten, und können es kaum erwarten, den Hopper auf der Straße zu sehen“, sagt Martin Halama, Gründer von Hopper Mobility und Leiter Entwicklung. Das Investment, dass über die Crowd-Investment-Kampagne eingenommen wurde, ermögliche einen von Anfang an möglichst effizienten Aufbau der Serienproduktion. Die Vorserie des Hopper war im vergangenen Frühjahr bereits in Windeseile ausverkauft.

Der Hopper ist ein Hybrid aus Auto und Fahrrad, gut zwei Meter lang und 90 cm breit. Mit drei Rädern, zwei Sitzen, einem Dach und einem Lenkrad ist er komfortabel wie ein kleines Auto, aber so flexibel und nachhaltig wie ein Fahrrad. Verkehrsrechtlich ist der Hopper ein Pedelec. Der Elektromotor unterstützt die Fahrenden bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Damit kann der Hopper auf Radwegen gefahren werden, die Parkplatzsuche entfällt.

Der Hopper bietet Platz für zwei Erwachsene oder einen Erwachsenen und zwei Kinder. Der Kofferraum fasst gut 90 Liter. Außerdem ist eine Cargovariante verfügbar, die statt eines zweiten Sitzes Staumöglichkeiten mit bis zu 290 Liter Ladevolumen bietet. Optional werde der Hopper auch mit Solardach verfügbar sein, womit er einen Großteil des Jahres (etwa 70 Prozent) autark betrieben werden könne. Einen Preis für das Gefährt hat Hopper Mobility bislang noch nicht genannt.

Quelle: Hopper Mobility – Pressemitteilung vom 03.01.2023

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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