Gerüchte: GM wird elektrische Ultium basierte Honda und Acura produzieren

Gerüchte: GM wird elektrische Ultium basierte Honda und Acura produzieren
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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Anfang März hat General Motors seine neue, dezidierte Elektroauto-Plattform vorgestellt. Wie wir damals erfahren haben, bildet das modulare Antriebssystem das Herzstück der Elektrifizierungs-Strategie von GM. Mit Honda hat General Motors seinen ersten Partner für die gemeinsame Entwicklung zweier völlig neuer E-Fahrzeuge gefunden. Laut inoffiziellen Quellen von Automotive News gibt es einen Plan, innerhalb von vier Jahren einen elektrischen Honda und einen elektrischen Acura Crossover auf den Markt zu bringen, die in GM-Werken produziert werden.

Das erste Elektroauto auf Basis von GMs Elektroauto-Plattform und Ultium-Batterien könnte im GM-Werk in Ramos Arizpe, Mexiko, produziert werden, während der zweite im GM-Werk in Spring Hill, Tennessee, produziert werden soll. Erwartet wird der Honda-Stromer im Jahr 2023, im Jahr darauf soll das E-Auto von Acura vom Band laufen. Wobei sich dieser hinsichtlich seiner Größe am Cadillac LYRIQ orientieren wird.

Mit dieser Zusammenarbeit gehen GM und Honda den nächsten Schritt ihrer andauernden Zusammenarbeit rund um die Elektrifizierung. Dazu gehören Arbeiten an Brennstoffzellen und dem Cruise Origin, einem elektrischen, selbstfahrenden und gemeinsam genutzten Fahrzeug, das Anfang des Jahres in San Francisco vorgestellt wurde. Honda hat sich 2018 auch an der Entwicklung von Batteriemodulen von GM beteiligt.

Den aktuellen Bericht wollten weder General Motors noch Honda kommentieren. Ein Sprecher des japanischen Herstellers verwies gegenüber US-Medien darauf, dass man „später in diesem Jahr“ Informationen zur Elektrifizierungs-Strategie in Nordamerika veröffentlichen werde. Zur E-Auto-Plattform von GM gibt es allerdings bereits einige Informationen, welche wohl so auch für die E-Autos, als auch den Stromer von Acura gelten könnten:

Die möglichen Konfigurationen reichen von 50 bis 200 kWh Akkukapazität. So will GM Reichweiten von bis zu 650 Kilometern ermöglichen. Die selbst entwickelten Motoren können als Front-, Hinterrad- oder Allradantrieb ausgelegt werden und sollen künftige GM-Stromer in gut drei Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Elektroautos mit Ultium-Batterien sind mit bis zu 200 kW schnellladefähig, wenn sie als 400-Volt-System ausgelegt sind. Für große SUV und Pick-ups plant GM ein 800-Volt-System, mit dem die Akkus mit bis zu 350 kW geladen werden können.

Quelle: InsideEVs – Rumor: GM To Produce Ultium-Based Electric Honda And Acura

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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