Förder-Rekord: 3,1 Milliarden Euro für E-Autos

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Wolfgang Plank
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Die hohe staatliche Förderung beim Kauf von Elektroautos hat im zu Ende gegangenen Jahr zu einem Rekord an Anträgen geführt. Das berichtet „zeit.de“ unter Berufung auf Meldungen der Deutschen Presse Agentur dpa. Beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gingen Förderanträge für 625.260 Fahrzeuge ein, berichtete die Behörde  auf Anfrage. Das waren demnach deutlich mehr als doppelt so viele wie im bisherigen Rekordjahr 2020. Damals waren gut 255.000 Autos für die staatliche Prämie angemeldet worden. Ausgezahlt wurde 2021 die Rekordsumme von 3,1 Milliarden Euro. Das war im Vergleich zum Jahr davor fast das Fünffache.

Wie die in Eschborn bei Frankfurt ansässige Behörde weiter bekanntgab, ging am 15. Dezember des vergangenen Jahres  der Antrag für das einmillionste Elektro-Fahrzeug seit Beginn der Förderung im Jahr 2016 ein. Eine Privatperson aus Baden-Württemberg hatte sich ein Batterieauto eines deutschen Herstellers zugelegt, wird die Bafa zitiert. Wie aus der Statistik hervorgeht, stellten die reinen Stromer im Jahr 2021 mit knapp 335.000 geförderten Fahrzeugen den größten Anteil. Auf Platz zwei rangiert mit 291.000 Fahrzeugen die Gruppe der Plug-in-Hybriden. Das Schlusslicht im Förder-Ranking belegen Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb. Von den Brennstoffzellen-Fahrzeugen tauchten lediglich 48 Autos auf, für die Zuschüsse beantragt wurden.

Mitte 2020 war die bis dahin gültige Kaufprämie (Umweltbonus) über eine Innovationsprämie erhöht worden. Der Bund verdoppelte dazu seine Förderung beim Kauf solcher Fahrzeuge. Dies führte in der Folge zu einer sprunghaft steigenden Nachfrage. Zusammen mit dem Zuschuss der Hersteller kommen Käufer und Käuferinnen von rein elektrisch betriebenen Elektrofahrzeugen auf eine Förderung von bis zu 9000 Euro. Bei Plug-in-Hybriden gibt es bis zu 6750 Euro. Um in den vollen Genuss der Prämie zu kommen, sind Obergrenzen beim Preis zu beachten.

Wie kürzlich bekannt wurde, will die neue Ampel-Koalition die Elektro-Förderung reformieren und stärker am tatsächlichen Nutzen für das Klima ausrichten. Einstweilen wurde aber die bisherige Praxis bis zum Ende des laufenden Jahres verlängert. Schon vorher war festgelegt worden, dass Plug-in-Modelle eine elektrische Mindestreichweite von 60 statt bisher 40 Kilometer erfüllen müssen.

Quelle: zeit.de – Rekord bei Anträgen auf Kaufprämie für Elektroautos

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Wolfgang Plank

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Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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