Designwerk: E-LKW mit Überlänge und 900 kWh-Akku

Cover Image for Designwerk: E-LKW mit Überlänge und 900 kWh-Akku
Copyright ©

shutterstock / Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 252335674

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Die Designwerk Gruppe richtet sich bereits sei 12 Jahren auf die E-Mobilität im Nutzfahrzeugbereich aus. In diesem Zusammenhang ist es dem Unternehmen bereits gelungen die Entwicklung und Produktion von elektrischen Lastwagen, mobilen Schnellladegeräten und modularen Batteriesystemen voranzutreiben. Künftig wird es dem Unternehmen möglich sein die Akku-Kapazität der eigenen E-Nutzfahrzeuge deutlich zu steigern. Von derzeit 680 kWh auf bis zu 900 kWh.

Stand heute sind unter der Nutzfahrzeugmarke Futuricum bisher rund 70 Elektrolastwagen in der Schweiz und im nahen Ausland mit einer Batteriekapazität von bis zu 680 Kilowattstunden (kWh) unterwegs. Für die meisten Anwendungen sind die Reichweiten, welche damit möglich sind, völlig ausreichend. Jedoch wurden Kundenwünsche laut, dass die Reichweite durchaus ein wenig größer sein darf. Um dies zu erreichen muss natürlich gleichzeitig die Kapazität der verbauten Akkus steigen. Beziehungsweise mehr Lithium-Ionen-Akkus verbaut werden. Der Platz hierfür ist jedoch bei den regulären Achsabständen ausgeschöpft.

Designwerk

Aus diesem Grund hat das Unternehmen einen Antrag beim Schweizer Bundesamt für Strassen ASTRA eingereicht. Dabei ging es namentlich um eine Ausnahmeverfügung zum Bau und Einsatz von zwei Futuricum Fahrzeugmodellen mit Überlänge. Deren Bewilligung liegt nun vor. Hierdurch wird es möglich „die Batteriepacks sowohl zwischen den Achsen wie auch hinter der Fahrerkabine zu platzieren, was einer Zusatzlänge von einem Meter bedarf“, wie CEO Adrian Melliger kommentiert. „Mit diesem zusätzlichen Meter können wir bis zu 900 kWh Batteriekapazität verbauen und eine konkurrenzfähige Reichweite auch im Logistikbereich erzielen“, so Melliger abschließend.

Die Produktion der 900 kWh Sattelzugmaschinen in den Futuricum Werkshallen in Winterthur ist angelaufen. Denn nicht nur das Familienunternehmen Galliker Transport AG, sondern auch das Westschweizer Unternehmen Friderici Services haben bereits einen 900 kWh Truck bestellt. Beide E-LKW werden noch in diesem Jahr auf den Schweizer Strassen zum Einsatz kommen. Zudem erhoffe sich das Unternehmen auch Signalwirkungen im Logistikbereich über die Landesgrenzen zu setzen.

Quelle: Designwerk – Pressemitteilung per Mail

worthy pixel img
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Kommentare (Wird geladen...)

Ähnliche Artikel

Cover Image for So fährt sich der Volvo EX30 Cross Country

So fährt sich der Volvo EX30 Cross Country

Sebastian Henßler  —  

Volvo EX30 Cross Country bleibt ein City-Stromer, wirkt stabiler und vielseitiger. Offroad-Design, solide Reichweite und starke Ladeleistung runden ihn ab.

Cover Image for Diese 7 E-Autos werden in der Realität besonders sparsam bewegt

Diese 7 E-Autos werden in der Realität besonders sparsam bewegt

Daniel Krenzer  —  

WLTP- und Testverbräuche hin oder her: Das sind die sparsamsten E-Autos, wenn man auf ihren realen alltäglichen Einsatz schaut.

Cover Image for Regierung gibt Details zu neuer E-Auto-Förderung bekannt

Regierung gibt Details zu neuer E-Auto-Förderung bekannt

Daniel Krenzer  —  

Nun steht fest, bis zu welchem Haushaltseinkommen die neue E-Auto-Förderung genutzt werden könnte. Es geht dabei nicht nur um E-Autos.

Cover Image for Warum Biokraftstoffe kein Schlupfloch für Verbrenner sein dürfen

Warum Biokraftstoffe kein Schlupfloch für Verbrenner sein dürfen

Michael Neißendorfer  —  

Die Automobil- und Kraftstoffindustrie wollen mit Biokraftstoffen Verbrenner am Leben erhalten. Allerdings gibt es nicht genügend des Treibstoffs.

Cover Image for Wie Opel den GSE Elektro-Rally-Cup noch attraktiver machen will

Wie Opel den GSE Elektro-Rally-Cup noch attraktiver machen will

Michael Neißendorfer  —  

Mit vielen Neuerungen, einem stärkeren Auto und einem internationaleren Terminkalender geht der ADAC Opel GSE Rally Cup in der Saison 2026 an den Start.

Cover Image for Toyota bereitet intelligente E-Auto-Ladelösungen für Europa vor

Toyota bereitet intelligente E-Auto-Ladelösungen für Europa vor

Michael Neißendorfer  —  

Toyota beschleunigt seine Elektrifizierungsstrategie mit der Einführung eines Ladeökosystems für E-Autos in Europa, darunter auch V2G.