Cupra bleibt der E-Rallye-Serie Extreme E auch 2022 treu

Cupra bleibt der E-Rallye-Serie Extreme E auch 2022 treu
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Cupra

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Cupra bekennt sich zur Extreme E und bleibt auch 2022 an Bord: Die spanische Marke wird in der Rennserie für rein elektrische SUV weiter mit ABT Sportsline zusammenarbeiten und in der zweiten Saison mit einem Rennfahrzeug auf Basis des Cupra Tavascan Extreme E Konzeptfahrzeugs an den Start gehen. Das gab die Challenger-Brand vor dem Finale der Premierensaison am Wochenende 18. und 19. Dezember in Großbritannien bekannt. Damit setzt Cupra auch 2022 auf nachhaltigen Motorsport.

Das sportliche Ziel für das Team ABT Cupra XE in der zweiten Saison ist ebenfalls klar: Noch mehr Podiumsplätze und der Angriff auf den Titel in der Extreme E. Vor dem „Jurassic X Prix“ am Wochenende belegt ABT Cupra XE mit dem Duo Jutta Kleinschmidt und Mattias Ekström den fünften Gesamtplatz, zuletzt feierte das Duo beim Event auf Sardinien den ersten Podiumsplatz. Die Fahrerin und der Fahrer für die Fortsetzung des Projekts in der Saison 2022 stehen allerdings noch nicht fest und werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Fest steht dafür: Mit im Gepäck für die neue Saison ist eine Evolutionsstufe des 400 kW (550 PS) starken e-Cupra ABT XE. Denn 2022 will das Team ABT Cupra XE mit dem Cupra Tavascan Extreme E durchstarten. Das Konzeptfahrzeug besticht mit LED-Technologie und einem ganzheitlichen Ansatz zur Verwendung natürlicher Materialien. Dieser mache es nachhaltiger und erleichtere spätere Anpassungen und Reparaturen. Da der Motorsport traditionell als Entwicklungslabor für die Straße dient, gibt das neue Konzeptfahrzeug Hinweise auf die Designsprache des zukünftigen Serienmodells Cupra Tavascan. Dieses wird als zweites rein elektrisches Fahrzeug der Challenger-Brand in Barcelona entworfen und entwickelt und soll 2024 auf den Markt kommen.

Extreme E: Nachhaltigkeit, Elektrifizierung und Gleichberechtigung

Die Extreme E ist nicht einfach nur Motorsport, sondern mit Blick auf die Klimakrise zugleich ein Weckruf. Sie ist die erste Rennserie, die aus der Sorge um die Zerstörung der ökologischen Systeme auf der ganzen Welt entstanden ist. Ziel ist es, mithilfe von Elektrorennen auf Regionen hinzuweisen, die schon heute durch den Klimawandel bedroht sind. Damit sollen die Menschen dazu ermutigt werden, Maßnahmen zum Schutz der Zukunft unseres Planeten zu ergreifen. Denn die Rennserie fußt zudem auf den Werten, auf die laut eigener Aussage auch Cupra setzt: Elektrifizierung, Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung.

Die Extreme E ist eine kraftvolle Mischung aus spannender Sport-Action und wissenschaftlicher Bildung, um die Einführung von Elektroautos zu beschleunigen, um CO2-Emissionen zu reduzieren und einen nachhaltigeren Lebensstil zu erreichen.

Quelle: Cupra – Pressemitteilung vom 16.12.2021

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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