Citroen optimiert Batterie beim ë-C4 und ë-C4 X

Cover Image for Citroen optimiert Batterie beim ë-C4 und ë-C4 X
Copyright ©

Citroen

Hannes Dollinger
Hannes Dollinger
  —  Lesedauer 2 min

Citroen erweitert das Angebot für die ë-C4 und ë-C4 X-Modelle. Die beiden Fahrzeuge erhalten einen leistungsstärkeren Elektromotor und eine höhere Reichweite von bis zu 420 km nach WLTP-Zyklus. Diese Seigerung erreicht Citroen durch den Einsatz eines neuen Elektromotors sowie einer optimierten Batteriezusammensetzung.

Die Verbesserungen in Reichweite und Leistung beim ë-C4 und ë-C4 X basieren, wie bei anderen Modellen des Stellantis-Konzerns, auf der Kombination einer neuen 54 kWh-Batterie mit verbesserter Chemie und einem effizienteren Elektromotor mit 115 kW (156 PS) Leistung. Das Resultat ist eine um etwa 17 Prozent höhere Reichweite im Vergleich zur ersten Generation.

Das Angebot beinhaltet weiterhin die bestehende Elektrovariante mit einem 100 kW (136 PS) Motor und einer 50 kWh-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 360 km ermöglicht. Die neuen Optionen kommen zusätzlich dazu und bieten den Kunden somit eine größere Auswahl.

Die neue 54 kWh-Batterie weist eine höhere Nickelkonzentration (80 Prozent Nickel, 10 Prozent Mangan und 10 Prozent Kobalt) auf, was zu einer verbesserten Energiedichte und einer längeren Batterielebensdauer führt. Die Batterie verfügt über 102 Zellen und 17 Module, eine Flüssigkeitskühlung und eine serienmäßige Wärmepumpe.

Der neue 115 kW (156 PS) Hybrid-Synchron-Elektromotor (HSM) bietet eine um 15 kW (20 PS) höhere Leistung bei gleichbleibender Effizienz. Mit einem sofort verfügbaren Drehmoment von 260 Nm sorgt der neue Motor für ein ansprechendes und agiles Fahrverhalten.

Trotz der gestiegenen Batteriekapazität bleiben die Ladezeiten unverändert. Es stehen zwei Arten von bordeigenen Ladegeräten zur Verfügung: ein einphasiges 7,4 kW-Ladegerät als Standard und ein dreiphasiges 11 kW-Ladegerät als Option. Darüber hinaus sind ë-C4 und ë-C4 X mit Schnellladung kompatibel: An einer 100 kW-Schnellladestation kann der Ladezustand von 20 Prozent auf 80 Prozent in weniger als 30 Minuten erhöht werden.

Quelle: Stellantis Pressemitteilung

worthy pixel img
Hannes Dollinger

Hannes Dollinger

Hannes Dollinger schreibt seit Februar 2023 für Elektroauto-News.net. Profitiert hierbei von seinen eigenen Erfahrungen aus der Welt der Elektromobilität.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Ähnliche Artikel

Cover Image for Sieben Tage mit dem VinFast VF6 im Alltagstest

Sieben Tage mit dem VinFast VF6 im Alltagstest

Sebastian Henßler  —  

Der VinFast VF6 Plus zeigt im Alltagstest viel Komfort und klare Stärken, offenbart aber auch Grenzen bei Verbrauch, Platz und Fahrdynamik.

Cover Image for Panzer statt Pkw: Automobil-Ingenieure finden neue Jobs in der Rüstungsindustrie

Panzer statt Pkw: Automobil-Ingenieure finden neue Jobs in der Rüstungsindustrie

Wolfgang Gomoll  —  

Panzer statt Pkw: Die kriselnde Automobilindustrie baut Stellen ab. Profiteur ist die Rüstungsindustrie, die händeringend qualifizierte Kräfte sucht.

Cover Image for Vibe Revibe macht E-Autos günstig und nachhaltig

Vibe Revibe macht E-Autos günstig und nachhaltig

Sebastian Henßler  —  

Exklusives Interview mit dem Vibe-CEO: Warum jetzt der Start in Deutschland gelingt und wie ein integriertes Abo-Modell E-Mobilität alltagstauglich macht.

Cover Image for Eon Studie: Flexibles Laden senkt Netzlast und spart Kosten

Eon Studie: Flexibles Laden senkt Netzlast und spart Kosten

Sebastian Henßler  —  

Eon zeigt in einer neuen Analyse: Smart gesteuerte Solaranlage, Speicher, E-Auto und Wärmepumpe können das Stromnetz entlasten und Stromkosten senken.

Cover Image for Trump streicht Elektroziele und setzt auf Verbrenner

Trump streicht Elektroziele und setzt auf Verbrenner

Sebastian Henßler  —  

Die USA plant gelockerte Verbrauchsvorgaben und rückt von strengeren Effizienzplänen ab, was laut Trump dem Wunsch vieler Menschen nach Verbrennern entspricht.

Cover Image for 50 E-Lkw geplant: Sanpellegrino kommt jetzt rein elektrisch

50 E-Lkw geplant: Sanpellegrino kommt jetzt rein elektrisch

Michael Neißendorfer  —  

CO2 gibt’s bald nur noch im Sprudelwasser: Für den Transport von Sanpellegrino sollen sich künftig 50 Elektro-Lkw verantwortlich zeigen.