Diese 6 Projekte der E-Mobilität fördert der Bund mit 10 Millionen Euro

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Daniel Krenzer
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Für sechs Projekte der Elektromobilität in Deutschland hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr nun Förderbescheide mit einer Gesamtsumme von zehn Millionen Euro übergeben. Laut Staatssekretär Oliver Luksic gehe es darum, durch gezielte Investitionen den Hochlauf der E-Mobilität in Deutschland voranzutreiben. Dies ist einer Pressemitteilung des Ministeriums zu entnehmen.

„Die Elektromobilität birgt enormes Potenzial für Klimaschutz und Wirtschaft. Mit der Förderrichtlinie Elektromobilität unterstützt das BMDV daher Projekte, die an der Erforschung und Weiterentwicklung innovativer Ladetechnologien, Fahrzeugkomponenten, Systemlösungen oder Dienstleistungen arbeiten. Diese Forschungsfelder sind wichtig, damit Deutschland bei der Elektromobilität zum Vorreiter wird. Mit der Förderung stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit von Industrie und Forschung in Deutschland.“ – Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr

Diese sechs Projektverbünde erhalten demnach einen staatlichen Zuschuss:

1.) eMobiGrid – 3.000.000 Euro: Die flexible und skalierbare Kopplung von Fahrzeugen mit dem Stromnetz, auch für das Schnellladen, steht im Fokus des Vorhabens eMobiGrid. Durchgeführt wird das Projekt von Richter R&W – Steuerungstechnik GmbH (Ahorntal, Bayern), der Universität Bayreuth, Fraunhofer IISB (Erlangen, Bayern), EnQS GmbH (Karlsruhe, Baden-Württemberg) und eCharge Hardy Barth GmbH (Birgland, Bayern).

2.) UniCharge – 2.000.000 Euro: Ziel des Vorhabens UniCharge ist die Entwicklung einer universellen Ladeelektronik für Elektrofahrzeuge, die einen effizienten, bidirektionalen und intelligenten Energietransfer ermöglicht. Infineon Technologies AG (Neubiberg, Bayern), Finepower GmbH (Ismaning, Bayern), Rafi GmbH & Co. KG (Berg, Baden-Württemberg) und die Technische Universität Dortmund bilden das Projektkonsortium.

3.) BALSAM – 2.000.000 Euro: Das Projekt BALSAM soll die Erkenntnisgrundlage für eine weitere Optimierung der Schutzmechanismen in batterieelektrischen Fahrzeugen liefern. Dafür untersuchen die Technische Hochschule Ingolstadt, TDW GmbH (Bayern), inuTech GmbH (Nürnberg, Bayern), BMW AG (München, Bayern) sowie die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (Berlin) das Brandverhalten und die Schadgaswirkung von Batterien.

4.) Retail4Multi-Use – 1.700.000 Euro: Das Reiner Lemoine Institut (Berlin) und das DLR Institut für Verkehrsforschung (Berlin) untersuchen im Forschungsprojekt Retail4Multi-Use, wie die Auslastung von Ladeinfrastruktur an Einzelhandelsstandorten verbessert werden kann, indem dort unterschiedliche Nutzergruppen laden.

5.) FlexFleet – 500.000 Euro: Lösungen zur Vermeidung von Lastspitzen auf Betriebsgeländen erforschen die RWTH Aachen und SMART/LAB GmbH (Aachen, Nordrhein-Westfalen) im Projekt FlexFleet. Strategien rund um den Netzausbau, Smart Charging, Pufferspeicher und Vehicle-to-grid werden ebenfalls untersucht.

6.) SafeDaBatt – 440.000 Euro: Im Rahmen von SafeDaBatt erforschen FEV Europe GmbH (Aachen, Nordrhein-Westfalen) und die RWTH Aachen die Früherkennung von Fehlern in Batteriezellen, mit dem Ziel, Leistungseinbußen zu verhindern und die Batterie noch sicherer zu machen.

Über die Förderrichtlinie Elektromobilität des BMDV werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur batterieelektrischen Mobilität unterstützt. Darüber wurden seit 2015 rund 1300 Vorhaben mit 420 Millionen Euro Bundesmitteln bewilligt, darunter etwa 20.000 Elektrofahrzeuge, knapp 9000 Ladeinfrastruktureinheiten, 345 Elektromobilitätskonzepte als strategische Grundlage für die Elektrifizierung von Fuhrparks sowie 35 Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

Quelle: BMDV – Pressemitteilung

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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