ARI 345 – Die kleine Elektro-Ameise mit großer Zuladung

ARI 345 – Die kleine Elektro-Ameise mit großer Zuladung
Copyright:

ARI Motors GmbH

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Es müssen nicht immer neue E-Auto-Modelle, ausgefallene Concept Cars oder außergewöhnliche neue Technologie-Fortschritte sein, welche unsere Welt ein wenig grüner machen. Erst im Dezember vergangen Jahres haben wir uns die Piaggio Ape E-City, ein italienisches Lasten-Dreirad mit Elektroantrieb angesehen, welches es nach Indien zieht. Mit der ARI 345 mischt nun ein weiterer Mitspieler am Markt mit und bringt ein elektrisches Lastenmoped mit hoher Nutzlast auf die Straße.

So soll es dem dreirädrigen Elektro-Nutzfahrzeug der Fahrzeugklasse L2e-U möglich sein eine Zuladung von 325 Kilogramm von A nach B zu bewegen. Gefahren werden kann das E-Fahrzeug mit Mopder-, als auch PKW-Führerschein werden. Das Unternehmen schreibt dem E-Lastenmoped ein luftige Fahrgefühl und die Wendigkeit eines Motorrollers zu, welcher gleichzeitig aber die Zuladung und Ausstattung eines Transporters bietet. Der ARI 345 kommt als Pritsche und Koffer in je drei Laderaum-Größen auf den Markt. Wobei der spätere Kunde je nach Einsatzzweck entscheiden kann, welche Variante er fahren möchte.

ARI Motors GmbH

Auf Extras muss man als Fahrer des E-Fahrzeugs auch nicht verzichten. Ab Werk kommt der ARI 345 mit einer Rückfahrkamera sowie einem Radio inklusive Bluetooth-Funktion und USB-Anschluss zum Kunden. Als zusätzliche Ausstattung wird für den ARI 345 noch praktische Optionen wie eine Rundumleuchte, einen Dachgepäckträger oder eine auf die eigene Firma abgestimmte Folierung des Fahrzeugs angeboten.

Angetrieben wird das Fahrzeug von einem 3 kW-Elektromotor, welcher eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h ermöglicht. Durch das Kabinendach entfällt die Helmpflicht, während der Fahrer durch einen 3-Punkt-Sicherheitsgurt optimal geschützt ist. Los geht’s in der Pritschen-Variante ab 5.995 Euro, die Koffer-Version startet ab 6.395 Euro. Die Betriebskosten liegen dank des geringen Stromverbrauchs bei gerade einmal etwa 1,80 Euro auf 100 Km (bei einem Strompreis von 30 Cent/kWh). Ebenso preiswert ist die Haftpflichtversicherung für jährlich 227 Euro.

Quelle: ARI Motors GmbH – Pressemitteilung per Mail

worthy pixel img
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Automobilindustrie

Experten und Verbände watschen „Klimaschutz“-Programm der Regierung ab

Experten und Verbände watschen „Klimaschutz“-Programm der Regierung ab

Michael Neißendorfer  —  

Verbände und Experten lassen kein gutes Haar am neuen „Klimaschutzprogramm“ der Bundesregierung. Wirklich neues habe es gar nicht zu bieten.

VDIK: Ladeinfrastruktur entscheidet über E-Auto-Hochlauf

VDIK: Ladeinfrastruktur entscheidet über E-Auto-Hochlauf

Sebastian Henßler  —  

VDIK-Präsidentin Labbé schlägt eine staatliche Ladekarte mit Guthaben vor. Damit ließen sich Tarifchaos und umständliches Laden auf einen Schlag beseitigen.

Streit im ADAC: Technologieoffenheit findet keine Mehrheit

Streit im ADAC: Technologieoffenheit findet keine Mehrheit

Daniel Krenzer  —  

Alles auf Elektromobilität oder neutrale Haltung zu allen Antriebsformen? Im größten deutschen Automobilclub gibt es einen Richtungsstreit.

Lyten plant 1000 Jobs auf Northvolt-Gelände bei Heide

Lyten plant 1000 Jobs auf Northvolt-Gelände bei Heide

Sebastian Henßler  —  

Das US-Unternehmen Lyten will auf dem Northvolt-Gelände bei Heide rund 1000 Jobs schaffen und 2028 die Produktion mit grüner Energie starten.

Warum Europas Hersteller beim E-Auto bleiben müssen

Warum Europas Hersteller beim E-Auto bleiben müssen

Sebastian Henßler  —  

Stellantis, Honda, GM und Ford verbuchen Milliardenverluste bei Elektroautos. Ein Rückzug wäre laut Experten trotzdem die deutlich schlechtere Option.

Ionity-CEO kritisiert Politik und VDA: „Verwirrende Signale“

Ionity-CEO kritisiert Politik und VDA: „Verwirrende Signale“

Laura Horst  —  

Der Ionity-Chef kritisiert den Bundeskanzler und den VDA dafür, dass sie Verbraucher bezüglich E-Autos verunsichern, und fordert von der Politik klare Aussagen.

EU-Politik könnte Europa bei E-Autos zum Nachzügler degradieren

EU-Politik könnte Europa bei E-Autos zum Nachzügler degradieren

Michael Neißendorfer  —  

Eine Datenauswertung zeigt: Die Politik der EU mit wieder mehr Spielraum bei Verbrennern würde Europa bei E-Autos weltweit zurückwerfen.