Helmuth Ritzer, 800 Volt Technologies stellt den E-Autofahrer beim Laden in den Fokus

Helmuth Ritzer, 800 Volt Technologies stellt den E-Autofahrer beim Laden in den Fokus

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„Wir befinden uns gerade bei der Elektromobilität beim Übergang von einem Nischen- in den Massenmarkt und endlich sind massentaugliche Produkte zu attraktiven Preisen verfügbar. Was dieser Entwicklung aktuell aber noch nicht standhält, ist die Entwicklung im Lademarkt. Die heutigen Lösungen sind weit davon entfernt nutzerfreundlich und massentauglich zu sein. Was fehlt ist der klare Kundenfokus“, so die Aussage von Helmuth Ritzer, Co-Gründer von 800 Volt Technologies, als wir zuerst ins Gespräch kommen.

Für den Elektroauto-News.net Podcast haben wir uns gemeinsam über das Problemfeld Laden aus Sicht der heutigen Kunden unterhalten. Dabei sind wir auf Herausforderungen eingegangen, welche es gibt. Was mögliche Entwicklungen sein könnten und wie 800 Volt Technologies am Beispiel der eigenen App PUMP einen Beitrag zur Besserung leisten kann. PUMP ist der Startschuss für schlüssiges Produkt, was das Laden als momentan noch größtes Problem für Elektrofahrer löst.

Der Fokus der App liegt derzeit darauf die Ladestation-Suche & Ladeplanung so einfach wie möglich zu gestalten. Wie Helmuth im Gespräch zu verstehen gibt muss der E-Autofahrer nur noch sein Reiseziel eingeben, die Datenbasis und Logik der App regelt den Rest. Dies führt dazu, dass man eigener Aussage nach mit PUMP den „schnellsten Ladeplaner“ in den App-Store bringen konnte. Über gezielte Fragestellung beim ersten Start bringt PUMP relevante Informationen in Erfahrung, welche die Ladestation-Suche & Ladeplanung so simpel wie möglich gestaltet.

Eine ausgereifte Elektroauto-Datenbank im Backend, gekoppelt mit detaillierten Verbrauchsmodellen und Ladekurven ermöglicht es genauste Aussagen über die beste Route, gekoppelt an entsprechende Ladestationen zu treffen. Dies führt dazu, dass der Endnutzer der App genau dort so lange lädt, bis er sich zum nächsten Punkt seiner Reise aufmachen muss. Stets mit dem eigentlichen Ziel im Hinterkopf.

Aktuell konzentriert sich das Unternehmen auf die Ladestation-Suche & Ladeplanung, hat man diesen Bereich gemeistert möchte man sich der Integration in Fahrzeuge widmen. Um dann schlussendlich das Thema „Zahlen von Ladevorgängen“ zu integrieren. Bis dahin dauert es allerdings noch ein wenig. Derzeit blickt man auf die kostenfreie iOS-App, welche zeitnah um eine Pro-Version (kostenpflichtig) ergänzt werden soll. Die entsprechende Android-Alternativen sollen ebenfalls folgen. Zum Schluss der Folge haben Helmuth und ich noch ein wenig über generelle Probleme am Lademarkt gesprochen. Und warum die Lösung dieser Probleme nicht nur darin liegen kann das Tesla-Supercharger-Netz für alle zu öffnen. Aber hör doch am besten selbst.

Gerne kannst du mir auch Fragen zur E-Mobilität per Mail zukommen lassen, welche dich im Alltag beschäftigen. Die Antwort darauf könnte auch für andere Hörer des Podcasts von Interesse sein. Wie immer gilt: Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

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Es gibt Tesla und EM, welcher die Zusammenarbeit seit Jahren/zehnten allen OEMs anbietet, aber die wollen nicht. Lieber treten diese gegen Tesla an und meinen alles besser zu machen.
Dann gibt es bereits Apps wie „A Better Routeplanner“, welche sogar noch die Tesla-Lösung sehr gut ergänzt.
Es brauch nicht unbedingt etwas Neues erfunden werden, Gutes sollte verbessert werden und deutsche OEMs sollten kapieren, dass sie die Digitalisierung verpennt haben.

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