Im Gespräch mit Jerry Ringshausen über ZhiDou GreenGo

ZhiDou GreenGo

Vor gut zwei Wochen hatte ich zum ersten Mal ausführlicher über die E-Kleinwagen von ZhiDou GreenGo hier auf unserem Portal berichtet. Bei ZhiDou GreenGo handelt es sich um eine chinesische Elektroauto-Marke, welche ihrerseits zur Geely Holding gehört. Die E-Autos des chinesischen Automobilherstellers werden bereits bei unseren Nachbarn in Österreich angeboten, wie ich nun im Gespräch mit Jerry Ringshausen erfahren durfte gibt es die Fahrzeuge aber auch bereits hier bei uns in Deutschland.

Doch was macht die E-Autos so besonders? Sicherlich das Design, welches sehr eingängig ist und durchaus an frühere FIAT-Modelle zu erinnern weiß. Zumindest, wenn man diese Verbindung schonmal hergestellt hat. Liegt auch daran, dass die E-Marke einen der früheren FIAT-Designer für das Design des D1, D2 und D2S verpflichtet hat, welche im Werk Lanzhou vom Band laufen. Für den D3 hat man das Design-Team um einen koreanischen Designer ergänzt, um die Formsprache ein wenig abzuwandeln. Der D3 wird in Ji’nan vom Band laufen.

Auf der anderen Seite scheint auch der Preis tatsächlich sehr verlockend. Mit um die 14.000 Euro muss man für einen D2S in der Basisausstattung rechnen. Dafür gibt’s eine Leistung von 9KW / 18KW (24 PS), eine reale rein elektrische Reichweite von um die 160 Kilometer sowie Ladezeiten im Bereich von 8 Stunden (220 V). Für knapp 5.000 Euro mehr gibt’s die Vollausstattung des Fahrzeugs. In diesem Punkt möchte ich dem Gespräch mit Jerry Ringshausen über ZhiDou GreenGo nicht vorweg greifen, da er sehr detaillierte auf das Thema Preis/Ausstattung in dieser Podcast-Folge eingeht.

Bis dato verfügt das 2011 gegründete Unternehmen über vier Produktionsstätten in China und ein Montagewerk in den Niederlanden. Ein weiterer Fertigungsbetrieb in Südkorea befindet sich derzeit im Aufbau. Zudem sollen rund 400 Millionen Euro in das Europa-Werk von Zhi Dou fließen, in dem ab 2020 monatlich bis zu 5.000 E-Autos vom Band laufen sollen. Der Standort wird wohl noch in diesem Jahr bekannt gegeben.

Bevor wir direkt in die Folge eintauchen noch eine Sache. Trotz dessen, dass die E-Autos aus China kommen, liegt die Lieferzeit gerade einmal bei fünf bis zwölf Wochen. Klar könnte man sagen, dass sind auch ein bis drei Monate, vergleicht man es allerdings mit anderen, gängigen Modellen, erscheinen die ZhiDou GreenGo-Lieferzeiten äußerst human. Wie das möglich ist, auch darüber klärt uns Jerry in der Folge selbst auf.

Nun aber genug der einleitenden Worte meinerseits, hör dir am besten das Interview mit Jerry Ringshausen über ZhiDou GreenGo im Elektroauto-News.net Podcast an und erfahre selbst, was uns in puncto E-Kleinwagen aus China/Europa künftig erwartet. Selbst bin ich mir schon ziemlich sicher, dass ich versuchen werde alsbald wie möglich eine entsprechende Testfahrt mit einem ZhiDou GreenGo Elektroauto zu absolvieren.

Auch bei dieser Folge gilt: Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich. Also gerne melden, auch für Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke

2 Kommentare

  1. Der Zhi Dou ist noch keine Konkurrenz in Europa. Die Akkugrösse geben sie gar nicht an. Ohne Schnelllade Möglichkeit hat auch ein Cityfahrzeug keine Chance. Vielleicht später mal bei Volvo gebaut, dann wird er aber mehr kosten.

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