Drei mehr oder weniger bizarre Fragen rund um die E-Mobilität

Fragezeichen mit Text auf Boden
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Pünktlich zum neuen Jahr gibt’s auch 2019 eine weitere Folge des Elektromobilitäts-Podcast von Elektroauto-News.net zu hören. Dieses Mal handelt es sich allerdings um kein Interview, sondern, um eine Folge in der ich drei mehr oder weniger bizarre Fragen rund um die E-Mobilität beantworte, welche mich per Mail erreicht haben.

Dabei sind es Fragen, die aus dem Leben gegriffen sind und jeder von uns etwas damit verbinden sollte. Wird es künftig sicherlich auch noch das ein oder andere Mal geben. Gerne kannst du mir auch entsprechende Fragen per Mail zukommen lassen, welche ich dann im Podcast beantworte.

Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

Skript zu Folge 006 des Elektroauto-News.net Podcast

Willkommen bei Folge sechs unseres Elektroauto-News.net Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Folge wieder mit am Start bist.

Waren die vergangenen drei Folgen von Interviews mit myETOURS, UrmO und Microlino geprägt, wird die heutige Folge sich auf drei mehr oder weniger bizarre Fragen rund um die E-Mobilität konzentrieren.

Persönlich bin ich mir sicher, dass du nicht nur gut unterhalten wirst, sondern dabei noch einiges lernst. Und keine Sorge, für die Zukunft habe ich noch die ein oder andere ungewöhnliche Frage rund um die E-Mobilität am Start.

Darf ich mit meinem Elektroauto auch in die Waschanlage?

Elektroautos sind bekanntermaßen sauberer als vergleichbare Verbrenner. Und das nicht nur für die Umwelt, sondern auch für ihre Besitzer: Aufgrund der Emissionsfreiheit sucht man Verfärbungen durch Ruß und Ölflecken vergebens, die Pflege wird dadurch noch bequemer.

Dennoch ist es natürlich so, dass das eigene Elektroauto schmutzig wird. Dann möchte man es natürlich reinigen. Doch darf ich mit meinem Elektroauto eigentlich in die Waschanlage?

Eine Frage, die mich schon das ein oder andere Mal per Mail erreicht hat. Scheint also nicht so ganz klar zu sein.

Mit dem E-Auto in die Waschanlage stellt überhaupt kein Problem da. Die Hersteller selbst unterziehen ihre Fahrzeuge zahlreiche Regen- und Niederschlagstest, dagegen wirkt die Wäsche in der Waschanlage wie feinster Sprühregen. Man kann ein E-Auto daher auf die gleiche Weise waschen wie jedes andere Auto.

Aber natürlich gibt es noch ein, zwei Tipps von mir, auf die man dennoch achten sollte.

Man sollte darauf achten den Fahrzeugunterboden nicht mit dem Hochdruckreiniger zu reinigen. Von dort ist man relativ nah an E-Motoren und Antriebsbatterie dran. Diese sind natürlich entsprechend geschützt, dennoch sollte man diese nicht unnötig dem starken Druck der Hochdruckreiniger aussetzen.

Des Weiteren gilt: Niemals das eigene Elektroauto waschen, während es aufgeladen wird. Es gibt einfach Dinge, die müssen nicht sein.

Zudem empfiehlt es sich, vor der ersten Wagenwäsche, die Bedienungsanleitung des Elektroautos zu lesen. Sicher ist sicher.

Kann man ein Elektroauto an die Ladestation anschließen, wenn es regnet?

Kommen wir direkt zur zweiten Frage, welche teilweise zumindest mit Frage Nummer eins in Verbindung steht. Denn auch hier geht es um Wasser.

Dieses Mal in Form von Regen. Und ob man bei Regen das eigene E-Auto an die Ladestation anschließen kann.

Grundsätzlich ist dies natürlich möglich, dennoch sollte man ein wenig aufpassen. So gilt es darauf zu achten, dass kein Regen direkt in das Ende des Anschlusskabels oder des Ladeports fällt.

Es lässt sich festhalten, dass häusliche und öffentliche Ladestationen wetterfest konzipiert sind, ebenso wie die Steckverbindung im Auto. Sprich, man kann sein Elektroauto absolut sicher, auch bei Regen, aufladen.

Kann man einem Elektroauto Starthilfe geben?

Kommen wir Mal weg von Regen und Wasser, hin zu einer dennoch ebenso alltäglichen Frage. Kann man einem Elektroauto Starthilfe geben?

Hier gilt es ein wenig zu unterscheiden. Elektrifizierten Fahrzeuge wie Plug-In-Hybride und Hybridfahrzeuge kann man Starthilfe geben. Was daran liegt, dass diese eben über eine herkömmliche Batterie verfügen.

Einem Elektroauto kann man keine Starthilfe geben. Maximal kann man das Starthilfekabel an die 12V-Batterie eines Elektrofahrzeugs anschließen, um einige der elektrischen Systeme, wie Bildschirme und Computer, mit Strom zu versorgen. Aber das wird das E-Auto nicht wieder auf die Straße bringen.

Man sollte davon lieber die Finger lassen und einen Abschleppdienst rufen. Auch empfiehlt es sich nicht einem anderen Fahrzeug mit einem E-Auto Starthilfe zu geben. Grundsätzlich gilt auch in diesem Fall, kurzes Nachschlagen in der Bedienungsanleitung hilft.

Shownotes & Outro

Bevor die Folge zu Ende ist, noch eine Bitte. Sollte dir diese gefallen haben, dann freue ich mich über eine Bewertung bei iTunes, Spotify und Co. Oder eben dort, wo du unseren Podcast hörst.

Und nun, bis zum nächsten Mal!

3 Kommentare

  1. Kann man einem Elektroauto Starthilfe geben?
    Fast jedes E-Auto hat heute neben der Antriebsbatterie noch eine 12 Volt-Batterie an Bord. Diese ist notwendig, um die Standardkomponenten, die aus dem etablierten Automobilbau übernommen wurden, zu betreiben. Eine entladene 12V-Batterie ist mit einer der häufigsten Gründe dafür, dass ein E-Fahrzeug sich nicht mehr vom Fleck bewegt. Dieser Batterie eine herkömmliche Starterhilfe zu geben, ist nicht ratsam, denn die empfindlichen Regel-Systeme im Fahrzeug könnten dabei beschädigt werden. Besser ist es, die Batterie auszubauen und separat zu laden. Nach dem Wiedereinsetzen wacht das E-Auto in der Regel wieder putzmunter auf. Die in der Hauptbatterie zur Verfügung stehende Reichweite wird bei dieser Maßnahme nicht in Mitleidenschaft gezogen

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